Ursachen für Komplikationen und Sauerstoff-Entsättigung (Sauerstoffsättigungs-Abfall) beim intensivmedizinischen Primär- und Sekundäreinsatz außerhalb des Krankenhauses.

Hyperoxie bedeutet erhöhten Sauerstoffpartialdruck der Atemluft, die z.B. auch nach Sauerstoff-Gabe bei medizinischen Notfällen hervorgerufen werden kann. Es gibt Hinweise, dass eine frühe Hyperoxie bei Patienten nach einem Herzstillstand mit einer schlechten Prognose einherging. Eine aktuelle retrospektive Studie (1) untersuchte den Grad der Hyperoxie und Outcome bei Patienten mit Zustand nach Herzstillstand.

Ambulantes Management der aggressiven und deliranten Patienten stellt oft eine große Herausforderung für die medizinischen Rettungskräfte. Schnelle Sedierung und Kontrolle dieser Patienten ist wichtig für die prähospitale Diagnose und Therapie sowie für die Sicherheit der Patienten und des Rettungsteams.

Frei#  40% - 60% aller anaphylaktischen Reaktionen (Schock, Angiödem) in der Notaufnahme sind medikamenteninduziert. Eine globale Agenda zur Untersuchung, offener Fragen im Rahmen der Anaphylaxie beschäftigt sich auch mit Studien zu Morbiditäts- und Mortalitäts-assoziierten Faktoren. Die vorliegende Analyse (1) untersuchte die medikamenteninduzierte Anaphylaxie, ihre Ätiologie, mögliche erschwerende Umstände und die Behandlung.

Bestimmte Krankheiten können das Thrombose-Risiko erhöhen, wie zum Beispiel Krebskrankheit. Eine aktuelle große prospektive Kohortenstudie (1) in der Fachzeitschrift "BMJ" untersuchte, ob eine Sepsis als systemische Entzündungsreaktion vor einer Operation ebenfalls das Risiko erhöht, postoperativ eine arterielle oder venöse Thrombose zu erleiden.

Frei#  Eine aktuelle Meta-Analyse (1) untersuchte den Stellenwert schwerem Trauma. Die Autoren suchten in wichtigen Medizindatenbanken wie Medline oder Cochrane-Library für den Zeitraum 1980 bis 2013 nach Studien zum Thema.

Bortezomib (Velcade®) ist ein Proteasom-Hemmer. Proteasome spielen im Zellzyklus eine wichtige Rolle. Bortezomib wurde nach den USA seit 2004 auch in Deutschland zur Therapie von Multiplem Myelom (Plasmozytom) zugelassen. Eine aktuelle Studie in „Blood" deutet auf eine neue mögliche Indikation für Bortezomib hin.

Frei#  Die Komitee um die Fachgesellschaft "American College of Surgeons" (ACS) hat neue Empfehlungen zum Nicht-Durchführen oder Beenden der Wiederbelebungs-Maßnahmen bei Kindern mit traumatischem Out-of-Hospital Herz-Kreislauf-Stillstand veröffentlicht.

Frei#  Während der nasotrachealen Intubation wird der Tracheal-Tubus durch die oberen oder unteren Etagen der Nasenhöhle geführt. Der obere Weg ist jedoch mit Komplikationen wie Epistaxis (Nasenbluten) assoziiert. Eine aktuelle Studie (1) in der Fachzeitschrift Anaesthesia überprüfte die Anwendung einer nasogastralen Sonde als Führungsschiene, um den Tracheal-Tubus durch den unteren Bereich der Nasenhöhle zu führen.

Frei#  Die Schwierigkeiten der präklinischen Intubation haben die Entwicklung von indirekten Laryngoskopie-Techniken vorangetrieben um die Einsicht in den Larynx während der Intubation zu ermöglichen. AIRTRAQ® ist ein relativ neues indirektes Laryngoskop welches zur einmaligen Benutzung ausgelegt ist und bereits in mehreren Studien mit Patientensimulatoren untersucht wurde. Jedoch ist die Erfahrung mit dem Gerät im präklinischen Einsatz begrenzt.

Frei#  Apnoe ist bekannt als eine Komplikation von pädiatrischen Krampfanfällen, aber die Patientenfaktoren, die Kinder dazu prädisponieren sind unklar. In einer aktuellen Studie (1) sollte das mögliche Apnoe-Risiko durch das Benzodiazepin Midazolam (in Deutschland „Dormicum") quantifiziert werden. Und es sollten die zusätzlichen Risikofaktoren für eine Apnoe bei Kindern festgestellt werden, die von Sanitätern bei einem ambulanten Krampfanfall ins Krankenhaus gebracht werden.

Frei#  Eine randomisierte Studie (1) aus Australien überprüfte, ob 2% dickflüssiges Lidocain die orale Nahrungsaufnahme der Kinder mit schmerzhaften infektiösen Mund-Läsionen durch Betäubung der Mundschleimhaut verbessern kann.

Frei#  Eine aktuelle Studie (1) überprüfte, ob eine Überlastung der Kapazitäten von Intensivstationen (ITS) einen Einfluss auf die Mortalität der Patienten nehmen: Die Ergebnisse zeigten NEIN. Offensive TRIAGE-Strategien mit Ersteinschätzung und Priorität-Setzung bei Notfallpatienten (2), Versorgung auf der Flur und frühe Verlegungen auf die Normalstation wegen Überfüllung hatten keinen signifikanten Einfluss auf die Mortalität gehabt.

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