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Warfarin
verhindert kardiogene Embolien wirksamer als
ASS. Die randomisierte doppelblinde Studie vom
Neurological Institut im Columbia Presbyterian
Medical Center in New York untersucht, ob Warfarin
ebenfalls bei der Prävention rezidivierender
Schlaganfälle bei Patienten mit vorhergehendem
ischämischem nicht-embolischem Schlaganfall besser
als ASS ist. INR wurde mit Warfarin zwischen 1,4
bis 2,8 eingestellt. Die tägliche
Aspirin-Dosis betrug 325 mg.
In
den zweijährigen Beobachtungsphase gab es keine
signifikanten Unterschiede beim primären Endpunkt
(Tod oder ischämischer Schlaganfallrezidiv)
zwischen den Warfarin-Gruppe (17,8%) und ASS-Gruppe (16%). Häufigkeit des Auftretens von
starken Blutungen waren es in beiden Gruppen
ebenfalls ähnlich (2,2 gegen 1,5 pro 100
Patientenjahre). Die Raten geringer Blutungen waren
häufiger unter Warfarin (20,8 gegen 12.9 pro
Patientenjahre). Die durchschnittliche INR betrug
unter Warfarin 2,1.
Die
Autoren kommen zu dem Schluss, dass über einen
Zeitraum von zwei Jahren keinen Unterschied zwischen
ASS und Warfarin gefunden wurde, sie sehen in
Warfarin und ASS sinnvolle therapeutische
Alternativen.
Wenn
man die Rate der geringen Blutungen in Betracht
zieht, scheint ASS nach den Ergebnissen dieser
Studie die bessere Alternative bei der Prävention
eines ischämischen nicht-kardioembolischen
Schlaganfallrezidivs zu sein.
Mohr
et al: A comparison of warfarin and aspirin for the
prevention of recurrent ischemic stroke. N Engl J
Med 2001 Nov 15;345(20):1444-51 |