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Schützt Antireflux-Chirurgie vor Ösophaguskarzinom?

Schlüsselwörter: Ösophaguskarzinom, Refluxösophagitis,  Protonenpumpenhemmer,  Barrett-Ösophagus und Antireflux-Chirurgie

Die medikamentöse Therapie der komplizierten Refluxösophagitis (GERD) wurde durch Protonenpumpenhemmer (PPI) erheblich verbessert. Auch in der Diagnostik und Therapie des Barrett-Ösophagus, sind Fortschritte zu verzeichnen wie Radiofrequenz-Energie-Applikation in die Wand des ösophagogastralen Übergangs.

Die Überlegenheit der Antireflux-Chirurgie (Fundoplicatio) gegenüber der konservativen Therapie wurde trotz neuer operativer Techniken wie laparoskopische Fundoplicatio durch neue Studien (Lundell et al: J Am Coll Surg 2001; 102: 172–181)  in Frage gestellt.

Als eines der wichtigsten Argumente für die chirurgische Behandlung wurde bisher die Prävention von Ösophaguskarzinom angesehen. Mediziner aus Schweden untersuchten in einer retrospektiven Studie das Verhältnis zwischen Antireflux-Chirurgie und Auftreten von Ösophagus-Adenokarzinom über einen Zeitraum von 32 Jahren (1965-1997).

Das Standardized incidence ratio (SIR) wurde verwendet, um das relative Risiko für obere gastrointestinale maligne Tumoren zu schätzen. Die Zahlen der schwedischen Bevölkerung dienten als Referenz.

Das SIR für die Entwicklung eines Ösophagus-CA war bei den männlichen Patienten (SIR 14,1), die sich einer Antireflux-Chirurgie unterzogen haben und bei männlichen Patienten ohne Antireflux-Chirurgie (SIR 6,3) signifikant erhöht. 

Die Autoren kommen zum Schluss, dass auch nach Antireflux-Chirurgie ein weiterhin vorhandenes Risiko für Ösophagus-Adenokarzinom bestehen bleibt.

Ye et al: Risk of adenocarcinomas of the esophagus and gastric cardia in patients with gastroesophageal reflux diseases and after antireflux surgery

 

 

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Stand: 25. Mai 2013