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Die
Brustkrebserkrankung ist die häufigste
Tumorerkrankung der Frau. Und wiederum ca. 5 Prozent der
Brust- und Eierstockkrebserkrankungen sind
erblich bedingt. Der erbliche Brust- und
Eierstockkrebs kommt familiär gehäuft vor. Die
vererbte Form der Brustkrebserkrankung tritt im
Vergleich zu den sporadisch auftretenden Fällen in
einem frühen Erkrankungsalter auf.
Familienuntersuchungen
haben gezeigt, dass das
Erkrankungsrisiko von Frauen, die BRCA-1- und
BRCA-2-Mutationsträgerinnen sind, an Brustkrebs
zu erkranken, zwischen 55% und 85% und ihr
Risiko für ein Ovarialkarzinom
zwischen 15% und 65% (bis zum Alter von 70
Jahren) liegt .
Die
Mutationen der BRCA1
oder BRCA2 Gene können mit molekulargenetischen
Methoden diagnostiziert werden. Zur
Prävention des erblichen Brust- und
Eierstockkrebses stehen mehrere Therapiemöglichkeiten
zur Verfügung.
Im
Rahmen eines von der Deutschen Krebshilfe unterstützten
Forschungsprojekts
werden seit Anfang 1997 in elf Zentren
Risikopatientinnen intensiv beraten und betreut
Aktuelle
Studie:
"Die Ergebnisse einer prospektiven
Studie aus den Niederlanden mit 139
Patientinnen in
NEJM im Juli 2001 zeigten, dass eine prophylaktische Mastektomie
die Wahrscheinlichkeit, dass sich in den folgenden drei Jahren
ein Mammakarzinom entwickelt, signifikant reduziert..." Mehr
im DÄ...
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