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Neue Chemotherapie-Studie: Hämatologische Antwort auf Imatinib (Glivec®) bei CML

Schlüsselwörter: Imatinib,  Glivec und Chronische Myeloische Leukämie  - CML - 

Der Enzymhemmer Imatinib als Glivec® von Novartis für Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) europaweit zugelassen.  Auch wir berichteten ausführlich über das neue Medikament.

 

Das Enzym BCR-ABL Tyrosinkinase, das Produkt des PhiIadelphia-Chromosoms, verursacht CML. Imatinib hemmt selektiv dieser Tyrosinkinase und kann somit eine Remission induzieren. 

 

In einer grossen Multicenter-Studie wurden 532 Patienten, die nicht auf eine vorausgegangene Behandlung mit Interferon-alpha angesprochen hatten, wurden mit 400 mg Imatinib täglich therapiert. 

 

Imatinib induzierte bei 95% Patienten mit CML in der chronischen Phase ein komplettes hämatologisches Ansprechen. In der 18 monatigen Nachbeobachtungsphase  zeigte die CML bei 89% der Patienten keine Progression zu der Blastenschubphase. 95% der Patienten waren noch am Leben. 87% der Patienten erhalten weiterhin Imatinib-Therapie. Aufgrund von Medikamenten-Nebenwirkungen brachen 2% der Patienten die Therapie ab. 

 

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Imatinib-Therapie bei Patienten mit CML in der chronischen Phase, die auf eine vorherige Interferon-Behandlung nicht angesprochen hatten, eine effektive Therapie ist.

 

Ein Editorial macht auf weiterhin unbeantwortete Fragen aufmerksam: Wie lange soll Imatinib von Patienten eingenommen werden?, Langzeit-Wirkung?, Ersetzen der Hydroxyurea-Therapie durch Imatinib  bei Patienten mit  neu diagnostizierten CML?, Stellenwert der Stammzell-Transplantation?

 

Darüber hinaus macht ein Brief von Forschern aus der Mayoklinik/USA in der gleichen Ausgabe von New England Journal of Medicine  auf drei aktuelle Berichte über Milzruptur in Verbindung mit der Einnahme des Zytostatikums Imatinib.

 

Kantarjian H et al: N Engl J Med. 2002 Feb 28;346:645-652

Nachtrag

 

 

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Stand: 25. Mai 2013