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In den
USA wird
die Frage nach der TSH-Screening bei Erwachsenen zur
Diagnostik der verborgenen Schilddrüsenkrankheiten
in der Bevölkerung kontrovers diskutiert The
American Thyroid Association empfiehlt für
Erwachsene ab 35 Jahren alle 5 Jahre eine
TSH-Screening.
Die vorliegende Studie -National Health and
Nutrition Examination Survey (NHANES III)- geht der Frage nach, wie
häufig in der amerikanischen Bevölkerung
Schilddrüsenerkrankungen vorkommen.
Bei
Probanden älter als 12 Jahre wurden Serum-TSH und
totale Serum-T4 gemessen. Von den 16,533 Probanden,
bei denen keine Schilddrüsenkrankheit bekannt war,
hatten 4.6% Hypothyreose ( 0.3% klinische and
4.3% subklinische unterteilt nach der Höhe des
TSH-Wertes). Hyperthyreose wurde bei 1.3%
(0.5% klinische und 0.7% subklinische unterteilt
nach der Höhe des TSH- und T4-Wertes) der Probanden
festgestellt. Das Prävalenz der erhöhten TSH war
höher bei Frauen und stieg mit zunehmendem
Alter.
Kommentar:
Die Autoren empfehlen aufgrund der Studienergebnisse
eine routinemässige Screening für
Schilddrüsenkrankheiten.
Der
mit Abstand am häufigsten diagnostizierte Befund
war subklinische
Hypothyreose (milde Schilddrüsenunterfunktion). Subklinische
Hypothyreose mit leicht erhöhten TSH-Werten bei
normalen Thyroxin-Werten (FT4) wird im
Klinikalltag häufig diagnostiziert. Bisher
existiert keine Übereinkunft, ob sie auf jeden Fall
behandelt werden sollte. Wir haben im Januar
2002 über eine Studie berichtet, die die Wirksamkeit
eine TSH-kontrollierte
L-Thyroxine Therapie bei
subklinischer Hypothyreose
untersuchte.
Hollowell
et al: Serum TSH, T(4), and thyroid antibodies in
the United States population (1988 to 1994):
National Health and Nutrition Examination Survey
(NHANES III). J Clin Endocrinol Metab 2002
Feb;87(2):489-99
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