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Patienten,
die mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert sind,
entwickeln oft eine schwer zu behandelnde chronische
Hepatitis C. Die Kombinationstherapie PEG-Interferon
und Ribavirin ist erfolgversprechend für die
Therapie der Patienten mit Hepatitis C.
Diese Studie
aus den USA untersucht die Daten von 327 Patienten,
die aufgrund von positivem HCV-Antikörper-Test in
eine für Leberkrankheiten spezialisierte Klinik
überwiesen wurden.
34
Patienten hatten keine nachweisbare HCV-RNA. 72% der
übrigen 293 Patienten mit nachweisbarem HCV-RNA
konnten aus folgenden Gründen nicht behandelt
werden: 37% der Patienten haben keine Bereitschaft
zur Mitarbeit bei diagnostischen Massnahmen
gezeigt;
34%
hatten medizinische oder psychiatrische
Kontraindikationen; 13% hatten weiterhin Drogen- und
Alkoholmissbrauch; 11% wollten keine Therapie
und 5% hatten normale Leberenzym-Werte bei der
Labortests. Nur 83 Patienten (28%) wurden behandelt
(Interferon-Therapie mit oder ohne Ribavirin) und
von denen hatten 13% eine andauernde virologische
Antwort (sustained virologic response, SVR)
Kommentar:
Die Autoren kommen zum Schluss, dass die meisten
Patienten mit Hepatitis C keine geeigneten
Kandidaten für derzeitige auf Interferon basierende
Therapien sind.
Patienten
mit Hepatitis C haben oft Begleiterkrankungen
wie dekompensierte Leberzirrhose, HIV-Infektionen im
Stadium AIDS, Thrombo- oder Leukopenie oder
Depressionen, die eine Kontraindikation zur
Durchführung der Interferon-Therapie darstellen.
Darüber hinaus können bestehende
Autoimmunerkrankungen unter Interferon
verschlimmern. Zudem erschweren die sozialen
Umstände wie Obdachlosigkeit, die bei Patienten mit
Alkoholkrankheit oder Drogenabhängigkeit oft
vorkommen, die Integration in eine mehrere Monate
andauernde Interferon-Therapie. Trotz aller
Fortschritte in der Behandlung von Hepatitis C sind
weitere Verbesserungen bezüglich der Effektivität,
Verträglichkeit und Durchführbarkeit notwendig.
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