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Beim
ischämischen Hirninfarkt werden
grundsätzlich zwischen den vorderen (A. cerebri
media und anterior) und hinteren Kreislauf (vertebro-basilär
und A. cerebri posterior) unterschieden.
Hirninfarkte im vertebro-basilären-Bereich führt
zur Stammhirnsymptomatik und wurde bisher als eine
prognostisch ungünstige Krankheit mit hoher
Sterblichkeit und Morbidität betrachtet.
In
dieser Studie aus Boston´s New England Medical
Center wurden die Daten von 407 Patienten mit
Durchblutungstörungen im hinteren Kreislauf
untersucht. Die Sterblichkeit nach 30 Tagen lag mit
3,6% relativ niedrig. Nach 30 Tagen hatten 28% der
Patienten keine Symptome und 51% nur geringgradige
neurologische Ausfälle. Ischämische Veränderungen
im A. Basilaris, Embolien und multiple betroffene
Gefässbereiche im hinteren Kreislauf gingen mit
einer schlechten Prognose einher.
Kommentar:
Die vorliegende Studie ist die grösste bisher
durchgeführte Arbeit zu der Fragestellung der
Prognose der Hirninfarkte im hinteren Kreislauf. Die
Autoren schlussfolgern, dass im Gegensatz zu
früheren Studien die arterielle Verschlusskrankheit
im vertebrobasilären Gebiet mit einer guten
Prognose behaftet ist.
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