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Künstliche Ernährung: Sondenernährung-Vergleich zwischen Magensonde (Nasogastric)Jejunalsonde (Nasojejunal), 2002  

Schlüsselwörter: Künstliche Ernährung, Sondenernährung, Nasogastral, Nasojejunal, Patienten, Residualvolume, Magensonde und Erbrechen

Sondenernährung ist eine Form der künstlichen Ernährung mit dünnbreiiger oder flüssiger Kost. In der Regel werden Magensonde bei kürzerem Verweildauer und Jejunalsonde (im oberen Dünndarmabschnitt) bei langem Verweildauer verwendet. Schwerkranke Patienten entwickeln aufgrund von reduzierter Magen-Darm-Motilität oft grosse Residualvolumen im Magen während Magensondenernährung. Über die  optimale Methode der Sondenernährung bei schwerkranken Patienten wird kontrovers diskutiert. 

 

In dieser australischen Studie haben 73 Patienten auf der Intensivstation  entweder eine nasogastrische (NG) oder eine nasojejunale Sonde (NJ) zur künstlichen Ernährung erhalten. NJ-Sonden wurden endoskopisch plaziert. 

Die Sondenernährung wurden bei 13 % der Patienten in der NJ-Gruppe und bei 31% der Patienten in der NG-Gruppe nicht toleriert.  8 von 11 Patienten, die die NG-Sondenernährung nicht tolerieren konnten, erhielten anschliessend eine NJ-Sonde; 7 von dieser 8 Patienen tolerierten nach der Umstellung die NJ-Sondenernährung. Patienten mit NJ-Sondenernährung hatten insgesamt geringere Residualvolumen im Magen als die NG-Gruppe.

 

Kommentar: Patienten, die die nasogastrale nicht tolerierten, konnten erfolgreich auf nasojejunale Sondenernährung umgestellt werden. Die Autoren schlussfolgern, dass Patienten mit NJ-Sondenernährung insgesamt geringere Residualvolumen im Magen als die NG-Gruppe hatten; mit der einfach zu plazierenden Nasogastralen Sondenernährung anzufangen; und erst bei nicht-tolerieren, Erbrechen auf Nasojejunale Sondenernährung umzustellen wäre eine praktische Vorgehensweise.

Davies et al: Randomized comparison of nasojejunal and nasogastric feeding in critically ill patients. Crit Care Med 2002 Mar;30(3):586-90

 

 

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Stand: 25. Mai 2013