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Anti-Phospholipid-Syndrom
(APS) ist eine Krankheit mit
Anti-Phospholipid-Antikörpern im Blut.
Patienten mit Anti-Phospholipid-Syndrom
(APS) entwickeln Thrombosen in Arterien und
Venen.
In
der vorliegenden Multicenter-Studie aus Europa
wurden 1000 Patienten mit
Anti-Phospholipid-Syndrom (APS) untersucht.
Das mittlere Alter betrug 42 Jahre, 82% der
Patienten waren Frauen.
Primäres
Anti-Phospholipid-Syndrom (APS) trat bei 53,1%
der Patienten. Bei 41,2% der Fälle war
APS mit Systemischen Lupus Erythematodes oder
"lupus-like syndrome" assoziert. Bei
6% der Patienten waren es andere
Ursachen.
Die
meisten klinischen Manifestationen: Tiefe
Venenthrombose (32%), Thrombozytopenie (22%),
Livedo Reticularis (20%), Schlaganfall (13%),
oberflächliche Venenthrombose (9%) und
Lungenembolie (9%). 37% der Patienten hatten
nur venöse, 27% nur arterielle und 15% beide
Formen der Thrombosen. Die sogenannte "catastrophic
APS" trat bei 0.8% der
Patienten.
Kommentar:
Die Autoren kommen zum Schluss, dass
Anti-Phospholipid-Syndrom (APS) alle Organe
mit einem weiten Spektrum an klinischen
Syndromen betreffen kann.
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