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Neben
der laparoskopischen Magenband-Operation
wird Roux-en-Y-Gastric-Bypass-Operation
(Magenbypass) zunehmend mehr zur Adipositas-Therapie
angewendet. Nach dieser Operation entsteht ein
kleiner Restmagen, der keine Verbindung mehr zum
ursprünglichen Magenausgang besitzt und an die
Dünndarmwand angeschlossen wird. Der
Zwölffingerdarm wird somit umgegangen (Bypass).
Die Nahrung passiert nach der Speiseröhre, den
kleinen neugebildeten Magen und fliesst direkt
in den Dünndarm.
Da
zur Durchführung dieser Operation der Bauchraum in
Vollnarkose eröffnet werden muss, wurde die
laparoskopische Roux-en-Y-Gastric-Bypass-Operation (Magenbypass)
entwickelt.
In
dieser Studie berichten Mediziner aus den USA über
die Ergebnisse von 281 laparoskopischen
Roux-en-Y-Gastric-Bypass-Operationen (Magenbypass).
Bei
8 Patienten (2.8%) mussten die offene
Roux-en-Y-Gastric-Bypass-Operation durchgeführt
werden. Das mittlere Alter der Patienten betrug 41.6
Jahre, 87% der Patienten waren weiblich. Das
mittlere preoperative body mass index (BMI) war 48.1
kg/m2. Postoperative Krankenhausverweildauer betrug
4 Tage. Keine operative oder postoperative
Todesfälle sind aufgetreten. Die meisten
Komplikationen: Wundinfektionen (1.5%),
Nahthernie (1.8%), and Anastomosen-Leck mit
Peritonitis (5.1%).
Nach
einem Jahr waren Daten von 69 Patienten (72%) erhältlich.
Gewichtsverlust betrug 70 +/- 5% des
ursprünglichen Exzess-Gewichtes (ca. 50 Kg).
Kommentar:
Die Autoren schlussfolgern, dass mit der
laparoskopischen Roux-en-Y-Gastric-Bypass-Operation
eine exzellente Gewichtsabnahme bei geringer
Komplikationsrate erreicht werden kann. Die
Lernkurve war evident: die Operationszeit und Zahl
der Lecks sanken mit zunehmender Erfahrung und
Besserung der
Operationstechnik.
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