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Leitlinie:
US-Geriater finden NSAID im Alter zu riskant, 08.05.2009.Mehr..
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ASS
und NSAID zur Sekundärprävention von kolorektalen Adenomen -
Langzeit-Ergebnisse, 2009. Mehr..
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NSAID-Einnahme
bei Patienten mit Herzinsuffizienz, 2009. Mehr..
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Vioxx® (Rofecoxib): Anhaltendes kardiovaskuläres
Risiko auch nach einem
Jahr, 2008.Mehr..
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Kombinationsbehandlung
mit Cox-2-Hemmer plus PPI bei blutendem Ulkus unter
NSAR-Dauertherapie, 2007. Mehr...
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COX-2
Hemmer Celecoxib (Celebrex®) plus PPI reduziert GI-Blutungsrezidive
bei Hochrisiko-Patienten, 2007. Mehr...
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NSAID
Piroxicam (Felden): EMEA schränkt Indikationen ein, 26. Juni 2007. Mehr...
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GI-Komplikationen
mit Cox-2-Hemmer und NSAR in der Allgemeinbevölkerung, 2007.
Mehr...
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Etoricoxib
(Arcoxia®): Keine Zulassung für COX-2-Hemmer in den USA, 2007. Mehr...
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Lumiracoxib (Prexige®) seit Januar 2007 in Deutschland
zugelassen. Mehr...
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US-Kardiologen:
COX-2-Inhibitoren Schmerzmittel der letzten Wahl bei kardiologischen
Risikopatienten, 27. Februar 2007. Mehr...
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Vioxx®-Nachlese:
Kritik an frühem Studienabbruch einer Naproxen-Studie, 2006. Mehr.
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MEDAL-Studie
zu Coxibe: Arcoxia® (Etoricoxib) und Diclofenac mit gleicher kardiovaskulärer
Verträglichkeit, 13. November 2006. Mehr...
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Lumiracoxib (Prexige®): Neuer Cox-2-Hemmer bei Arthrose, 2006. Mehr...
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Nichtselektive NSAID: EMEA sieht positives Nutzen-Risiko-Verhältnis – Britische
Behörde schreibt Medizinern, Mittwoch, 25. Oktober
2006. Mehr...
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| US-Gastroenterologen
raten zu umsichtigen Einsatz von NSAID – Konsensus-Papier, 21.
September 2006. Mehr... |
| JAMA-COX-2-Metaanalyse
1, 2006:
Durch Vioxx® auch Nierenschäden und Arrhythmien - Wie sicher sind
Celebrex®) und Arcoxia®? Mehr... |
| JAMA-COX-2-Metaanalyse
2, 2006: Diclofenac erhöht Herzinfarktrisiko - Vioxx verursacht vom
Beginn an Herzschäden - Celecoxib (Celebrex®) in üblichen Dosen
weitgehend Risikofrei. Mehr... |
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FDA:
Hoch dosiertes Ibuprofen kann protektive Wirkung von Low-dose-ASS
abschwächen, 11. September 2006. Mehr...
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Aktuelle Studien zur Cox-2-Hemmer: Coxibe beugen Darmpolypen vor -
und steigern kardiovaskuläre Risiken, 31. August 2006. Mehr...
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Arcoxia®
(Etoricoxib): MSD stellt
positive Ergebnisse zu
Vioxx®-Nachfolger in Aussicht,
24. August 2006. Mehr...
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Meta-Analyse
aus Oxford: Kardiovaskuläre Risiken nicht auf COX-2-Inhibitoren
beschränkt, 2. Juni 2006. Mehr...
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Frühe
kardiale Probleme durch Vioxx®, 4. Mai 2006. Mehr...
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| Daten-Manipulationen
in der VIGOR-Studie zu
Cox-2-Hemmer Vioxx®? – NEJM:
Drei Herzinfarkte unterschlagen,
2005
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EMEA:
„Suspension“ der Zulassung
von Bextra® - Kontraindikation
für weitere COX-2-Inhibitoren
"Die
europäische Arzneimittelagentur
(European Medicines Agency, EMEA)
hat die Zulassung für den
COX-2-Inhibitor Valdecoxib (Bextra)
suspendiert. Für andere
COX-2-Inhibitoren werden
Kontraindikationen und
Vorsichtsmaßnahmen präzisiert.
Angekündigt wird außerdem eine
Überprüfung aller
nichtsteroidalen Antiphlogistika
(NSAID)..." European
Medicines Agency concludes
action on COX-2 inhibitors
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Parecoxib
(DYNASTAT) in der Schweiz ausser
Handel
"Am
morgigen 19. Mai wird Pfizer in
der Schweiz das Parenteral-Coxib
Parecoxib (DYNASTAT, in der
Schweiz als BEXTRA i.v./i.m.
vermarktet) aus dem Handel
ziehen (1). Die Schweizerische
Arzneimittelagentur Swissmedic
hat das Ruhen der Zulassung
angeordnet. Parecoxib wird in
der Leber rasch in den aktiven
Metaboliten Valdecoxib
umgewandelt. Pfizer musste das
Oral-Coxib Valdecoxib (BEXTRA)
Anfang April auf Anforderung der
Behörden in den USA, der
Europäischen Union und der
Schweiz wegen des Risikos
schwerer kardiovaskulärer und
kutaner unerwünschter Wirkungen
sowie des mangelnden Vorteils im
Vergleich zu anderen
nichtsteroidalen Antirheumatika
(NSAR) vom Markt nehmen (a-t
2005; 36: 43)..."
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| Valdecoxib
derzeit auch in Europa nicht im
Angebot, 11.04.05
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| COX-2-Inhibitor
Bextra® (Valdecoxib):
Rücknahme vom Markt in den USA,
FDA 07.04.05
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COX-2-Inhibitoren:
Anwendungsbeschränkungen für
Deutschland
"Die
Anwendung von so genannten
Coxiben (COX-2-Inhibitoren), die
zur Behandlung von Entzündungen
und Schmerzen bei rheumatischen
Erkrankungen oder beim akuten
Gichtanfall eingesetzt werden,
wird in den nächsten Tagen
deutlich eingeschränkt werden.
Das teilt das Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte
(BfArM) mit. Die deutsche
Aufsichtsbehörde will damit die
Beschlüsse
der Europäischen
Arzneimittelagentur in London
(EMEA) aus der
vergangenen Woche zügig
umsetzen..." Fragen
und Antworten zu
COX-2-Inhibitoren
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FDA-Berater
für Rückkehr von Vioxx®, 21.
Februar 2005
"Ein
von der US-Zulassungsbehörde
FDA eingeladenes Beratergremium
hat Einschränkungen bei der
Verordnung von COX-2-Inhibitoren
empfohlen, sich aber gegen ein
generelles Verbot ausgesprochen.
Auch die Wiedereinführung von
Vioxx würde mehrheitlich
begrüßt..." FDA-Dias
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COX-2-Inhibitoren:
EMEA sieht Kontraindikationen
– Wiedereinführung von Vioxx?
– Risiken auch bei Meloxicam?
"Die
europäische Zulassungsbehörde European
Medicines Agency (EMEA)
betrachtet ein erhöhtes
kardiovaskuläres Risiko als
“Klasseneffekt” aller
COX-2-Inhibitoren und spricht
sich für Einschränkungen in
der Anwendung aus. Auf der
Tagung der US-Behörde FDA überraschte
ein Mitarbeiter von Merck (MSD)
mit der Bemerkung, man erwäge
die Wiedereinführung von Vioxx®.
FDA-Mitarbeiter kritisierten den
zunehmenden Einsatz des
nicht-steroidalen
Antiphlogistikums (NSAID)
Meloxicam (Mobec®)..."
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Wie
viele Todesfälle forderte Vioxx?, 2005
"Seit Wochen kursieren Zahlen in den Medien,
nach denen in den USA bis zu 140 000 Menschen durch
die Einnahme des COX-2-Inhibitors Rofecoxib (Vioxx®)
geschädigt wurden. Diese Angaben werden dem
FDA-Mitarbeiter David Graham zugeschrieben, der
jetzt seine Fall-Kontroll-Studie zu den
Vioxx-Risiken (in Lancet online) aktualisiert
hat...Graham errechnet diese Zahl der Geschädigten,
indem er die relativen Risiken zu der Zahl der
zwischen Zulassung 1999 und Rücknahme im September
2004 in den USA ausgestellten Rofecoxib-Rezepte
(106,7 Millionen) in Beziehung setzt. Zusammen mit
der durchschnittlichen Rate von Herzinfarkten in der
Bevölkerung, die nach anderen Studien zwischen 7,9
und 12,4 pro 1000 Personen-Jahren liegt, errechnete
er dann die Zahl von 88 000 bis 140 000 zusätzlichen
Herzinfarkten, von denen in den USA 44 Prozent tödlich
verlaufen. Auch hier wählte Graham die ungünstigeren
Daten, denn im Kollektiv der Versicherten starben
27,1 Prozent der Patienten mit kardialem
Ereignis.."
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| COX-2-Inhibitoren:
"Interim”-Empfehlungen der FDA (Dez.2004):
"..Als „angemessene Kandidaten“ für die
Verordnung von selektiven Cox-2-Inhibitoren werden
Patienten genannt, die entweder ein hohes Risiko auf
gastrointestinale Blutungen haben oder bei denen
eine Unverträglichkeit gegen nicht selektive NSAID
aus der Vorgeschichte bekannt sei. Bei jeder
Verschreibungssituation sollte auch das individuelle
Risiko der Patienten hinsichtlich kardiovaskulärer
Ereignisse und anderer mit NSAID einhergehender
Risiken berücksichtigt werden. Die Patienten, die
NSAID in der Selbstmedikation anwenden, sollen sich
strikt an die Hinweise in den Beipackzetteln zu
halten. Bevor sie ein NSAID länger als zehn Tage
einnehmen, sollten sie auf jeden Fall einen Arzt
konsultieren..."
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| FDA-Warnung:
Auch Celecoxib erhöht das kardiovaskuläre Risiko
– Darmkrebs-Präventionsstudie abgebrochen
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| FDA:
Warnhinweise für COX-2-Inhibitor Bextra®
(Valdecoxib)
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| Herzinfarkt:
Kein Klasseneffekt von COX-2-Hemmer?
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Hat
Merck das Vioxx-Risiko jahrelang verschwiegen?
Artikel
bei Spiegel-Online: "..Schon im Jahr 2000
hätte Merck sein Rheumamittel vom Markt
nehmen müssen, erklärten Schweizer
Wissenschaftler gestern in Bern. Das Team von
Peter Jüni und Matthias Egger vom Institut für
Sozial- und Präventivmedizin in Bern hatte sämtliche
öffentlich zugänglichen Studien zu dem
Medikament des US-Pharmakonzerns Merck
analysiert. Jüni sagte, die neue Studie
gewinne durch den Rückzug von Vioxx Ende
September an Brisanz.
Die so genannte Meta-Analyse, in der 18
kontrollierte Studien und elf
Beobachtungsstudien untersucht wurden, zeige,
dass die Daten spätestens Ende 2000 ein erhöhtes
Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch
Vioxx belegten. "Wenn die freiwillige
Marktrücknahme im September 2004 angemessen
war, hätte Merck dies bereits vier Jahre
zuvor machen können oder müssen", sagte
Egger. Damals habe das Pharmaunternehmen aber
in einer Pressemitteilung die kardiovaskuläre
Sicherheit von Vioxx bestätigt...
Merck
wies in einer ersten Stellungnahme die Vorwürfe
zurück. Man habe die Herz-Kreislauf-Risiken
genau analysiert und publiziert und
widerspreche anders lautenden Behauptungen.
Die in die Schweizer Studie eingeflossenen
Daten seien nicht neu und stimmten mit
kombinierten Analysen von Merck überein, die
bereits veröffentlicht worden seien. Auch
halte man die Schlussfolgerung für falsch,
dass Merck das Medikament schon vor einigen
Jahren vom Markt hätte nehmen müssen..."
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| Vioxx®-Nachwirkungen:
Weitere Präparate betroffen?:
"Nach der Rücknahme von Rofecoxib (Vioxx®)
gilt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit
den anderen noch auf dem Markt verbliebenen
Cox-2-Inhibitoren. Der Konkurrent Pfizer hatte
zunächst Wirtschaftsmedien und Ärzte mit
Pressemitteilungen und Mailings von der
kardiovaskulären Unbedenklichkeit seiner
beiden “Coxibe” Celecoxib (Celebrex®) und
Valdecoxib (Bextra®) zu überzeugen versucht.
Jetzt kündigt das Unternehmen eine neue groß
angelegte Studie an. Erst vor wenigen Tagen
hatte Pfizer eingeräumt, dass es mit beim
Einsatz von Valdecoxib (Bextra®) bei
Bypass-Patienten zu Problemen gekommen
war...Der Hersteller Pfizer versicherte in der
vergangenen Woche, dass er die kardiovaskuläre
Sicherheit weiter beobachten werde. Doch auch
die Arzneibehörden werden aktiv. Dem
Vernehmen nach plant die amerikanische
Zulassungsbehörde FDA für den Januar 2005
eine Expertensitzung zur Sicherheit der noch
auf dem Markt befindlichen Cox-2-Inhibitoren.
Die „Pharmacovigilance Working Party“ der
europäischen Zulassungsbehörde EMEA will
sich noch im Oktober mit Sicherheitsaspekten
aller Cox-2-Inhibitoren beschäftigen. Neben
Rofecoxib und Valdecoxib sind dies das nur
intravenös applizierbare Parecoxib (Dynastat®)
und Etoricoxib (seit dem 15. September in
Deutschland zugelassen als Arcoxia® von MSD)."
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| Sonderbericht:
Stellungnahme von MSD zum Vioxx-Rücknahme
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| Editorial
bei NEJM und Lancet: Vioxx®-Rücknahme -
Klasseneffekt und eine strengere
Arzneimittelzulassung
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| MSD
nimmt das Antirheumatikum Vioxx® (Rofecoxib) weltweit freiwillig aus
dem Handel
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| Cox-2-Hemmer
Rofecoxib (Vioxx®), Celecoxib (Celebrex®)
und Herzinsuffienz-Risiko bei älteren
Patienten
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| Gastrotoxizität
der COX-2-Hemmer: Celecoxib (Celebrex) -
Rofecoxib (Vioxx); 2 Metaanalysen in BMJ 2002
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| Celecoxib (Celebrex®) vs. Diclofenac und
Omeprazol: Senkung des Risikos für
rekurrente Ulkusblutungen bei Arthritis-Patienten; NEJM, Dez. 2002 |
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COX-2-Hemmer und das kardiovaskuläre
Risiko
Eine
Studie in Science unterstützt die These,
dass die COX-2-Hemmer das Gleichgewicht
zwischen Thromboxane und Prostazyklin
verschieben und dadurch das kardiovaskuläre
Risiko möglicherweise erhöhen
könnten.
Thromboxane
A, das von den Cyclogenase-1 (COX-1) der
Thrombozyten produziert wird, kann eine
Thrombozytenaggregation (Zusammenballen der
Bluttplättchen) und eine Vasokonstriktion (Gefässverengung)
induzieren. Der Gegenspieler Prostazyklin,
gebildet an der Gefässwand, hemmt die
Thrombozytenaggregation und die
Vasokonstriktion. Also wirken die
Prostazykline als Vasodilator (Gefässerweiterend).
COX-2-Hemmer können theoretisch das
Gleichgewicht Richtung Thromboxane
verschieben.
Cheng
et al: Role of prostacyclin in the
cardiovascular response to thromboxane.
Science 2002 Apr 19;296(5567):539-41
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VIGOR-Studie
Bei
der grossen VIGOR-Studie (Vioxx Gastrointestinal Outcomes Research
Study, 8076 Patienten) haben Forscher
herausgefunden, dass selektive COX-2-Hemmer
Rofecoxib (Vioxx®) im Vergleich zu dem
NSAR Naproxen mit einer höheren
Herzinfarkt- und Schlaganfall-Rate assoziiert
war.
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Unklare
Langzeit-Studienergebnisse der CLASS-Studie
Eine
weitere wichtige Studie zu den COX-2-Hemmern erschien
im September 2000 in JAMA Die von dem
Hersteller unterstüzte CLASS-Studie
“Celecoxib long term arthritis safety
study” zeigte, dass der COX-II-Hemmer
Celecoxib (Celebrex®) weniger häufig
Nebenwirkungen verursachte als herkömmliche
nicht steroidale Antiphlogistika wie Ibuprofen.
Die
Schlussfolgerungen von viel zitierten CLASS-Studie haben nun
Wissenschaftler in einem Artikel in der
renommierten Zeitschrift British Medical
Journal in Frage gestellt. (BMJ;
2002; 324: 1287–88). Die Forscher
heben hervor, dass nach der Auswertung der
Langzeit-Daten die Schlussolgerung -der
COX-II-Hemmer Celecoxib verursacht
weniger häufig Nebenwirkungen als herkömmliche
NSAR- nicht mehr eindeutig gezogen
werden kann.
Are
selective COX 2 inhibitors superior to
traditional non steroidal anti-inflammatory
drugs? BMJ 2002;324:1287-1288 ( 1 June )
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