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Um
den therapeutischen Effekt der intensivierten Insulintherapie mit kontinuierlichen
subkutanen Insulininfusionen (Insulinpumpe)
zu vergleichen, führten Mediziner aus
England eine Metaanalyse von 12 randomisierten Studien mit 301
Patienten, die bestimmte wissenschaftliche Kriterien
erfüllten, durch. Die Studiendauer varierte zwischen 2,5 und
24 Monaten.
In
der Insulinpumpe-Gruppe lag der durchschnittliche Blutzuckerwert um
18mg/dL (1mmol/l) und der HBA1-Wert (glykosyliertes
Hämoglobin) um 0.5% niedriger als in der
Intensivierte-Insulintherapie-Gruppe. Im Mittel brauchte die
Insulinpumpe-Gruppe täglich 7,58 Insulin Einheiten weniger. Die
Mediziner schätzen, dass durch diese bessere Einstellung des
Blutzuckers bei 100 Patienten in 10 Jahren 5 Fälle der diabetischen
Retinopathie verhindert werden könnten.
Kommentar:
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine bessere
Blutzucker-Kontrolle mit kontinuierlichen
subkutanen Insulininfusionen (Insulinpumpe)
erreicht werden kann, als mit intensivierter Insulintherapie.
Der absolute Differenz zwischen den beiden Gruppen ist zwar gering,
aber immer noch signifikant, um langfristige mikroangiopathische
Komplikationen der Diabetes Mellitus zu verringern. Die Autoren
empfehlen die Insulinpumpetherapie für Patienten, bei denen keine
ausreichende Blutzucker-Einstellung mit intensivierte
Insulintherapie erreicht werden können.
Die
Metaanalyse ist in BMJ online als Fulltext zugänglich.
Glycaemic
control with continuous subcutaneous insulin infusion compared with
intensive insulin injections in patients with type 1 diabetes:
meta-analysis of randomised controlled trials
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