Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

 

 Therapie der Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) mit dem TNF-alpha-Hemmer Infliximab (Remicade®), 2002

Schlüsselwörter: Infliximab, Remicade, Tumornekrosefaktor-Antagonisten, Hemmer, Behandlung, Therapie, Morbus Bechterew, Spondylitis ankylosans, TNF-alpha-Hemmer, NSAR, Bewegungstherapie, Blocker, Basistherapeutika, Sulfasalazin, Azulfidine, Etanercept, Enbrel, Rheumatoide Arthritis, Tuberkulose und Nebenwirkungen.

Bei Morbus Bechterew existieren wenige Therapie-Optionen.   NSAR und Bewegungstherapie sind die Standardtherapie.  Bei Beteiligung peripherer Gelenke können auch Basistherapeutika wie Sulfasalazin (Azulfidine®) eingesetzt werden. 

 

Wir stellen in diesem Monat (Juli 2002) zwei Arbeiten vor, die die Therapie der Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) mit den Tumornekrosefaktor-Antagonisten (TNF-Blocker) Infliximab (Remicade®) und Etanercept (Enbrel®) untersuchen. 

 

Etanercept (Enbrel® von Wyeth) und Infliximab (Remicade® von Essex Pharma) sind in Deutschland zur Therapie der rheumatoiden Arthritis zugelassen.

Studie zur Behandlung der Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) mit Infliximab (Remicade®):

Die kontrollierte Kurzzeit-Studie kommt aus Deutschland. Insgesamt 70 Patienten nahmen an der Studie teil. Patienten mit Basistherapeutika, schwere Begleitkrankheiten, sowie Tuberkulose in der Vorgeschichte wurden ausgeschlossen. Den 70 Patienten mit schwerer Spondylitis ankylosans wurde entweder Infliximab (Remicade®) in einer Dosis von fünf Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht zu Therapiebeginn sowie nach zwei und sechs Wochen oder Placebo infundiert. 

 

Nach zwölf Wochen war die Krankheitsaktivität bei 53 Prozent der mit Infliximab behandelten Patienten um mindestens die Hälfte zurückgegangen. In der Placebo-Gruppe nahm die Krankheitsaktivität lediglich 9 % ab. Der Rückgang der Bedarfsmedikation an NSAR betrug 56% Prozent in der Verum-Gruppe (Infliximab-Gruppe)  und 19% Prozent in der Placebo-Gruppe.

 

In der Verum-Gruppe  mussten 8,5% der Patienten  wegen Nebenwirkungen (Tuberkulose, allergische Granulomatose, Leukopenie) die Therapie abbrechen. 

 

Kommentar: Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Infliximab eine effektive Therapie-Option bei Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) ist. Aufgrund der möglichen schwerwiegenden Nebenwirkungen sollte die Therapie mit Infliximab in Zusammenarbeit mit erfahrenen Rheuma-Zentren erfolgen.

Braun et al: Treatment of active ankylosing spondylitis with infliximab: a randomised controlled multicentre trial

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013