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Nackensteifigkeit,
Kernig-Zeichen (Schmerzen beim Strecken des
Kniegelenkes nach Oben bei sitzender Haltung) und Brudzinski-Zeichen
(Bei einer passiven Kopfbewegung nach vorn
Reflektorisches Anziehen der Beine) sind die
klassischen Zeichen einer Meningitis
(Hirnhautentzündung).
Mediziner
aus der Yale Universität in den USA gingen in einer
Studie die Frage nach, wie genau und wie
hilfreich die Kernig- und Brudzinski-Zeichen, sowie
Nackensteifigkeit bei der
Meningitis-Diagnostik sind.
Sie
evaluierten vier Jahre lang das Vorhandensein
dieser Zeichen bei Erwachsenen (insgesamt 297
Patienten), die sich mit Meningitis-Symptomen auf
dem Notaufnahme vorgestellt hatten. Alle Patienten
wurden einem Lumbalpunktion unterzogen.
Fazit:
Nach Auswertung ihrer Ergebnisse kommen die Autoren
zu dem Schluss, dass Kernig- und Brudzinski-Zeichen,
sowie Nackensteifigkeit bei der Diagnose der
Meningitis insgesamt nicht hilfreich sind. Bei 4
Patienten mit schwerer Meningitis (>/=1000
Leukozyten/mL bei der Liquoruntersuchung) war allein
das klinische Zeichen Nackensteifigkeit vorhanden,
war somit in dieser Subgruppe diagnostisch
hilfreich.
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