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Therapie
des akuten Koronarsyndroms und des Herzinfarktes
ist durch mehrere Studien in Bewegung geraten. In
der umstrittenen Frage konservative versus invasive
Therapie des akuten Koronarsyndoms gab es auch
Neuigkeiten. Die Auswertungen der internationalen
randomisierten Multicenterstudie TACTICS-TIMI
18 im Juni 2001 ergab eine signifikante Überlegung
der invasiven Vorgehens.
Wie
soll jedoch mit Patienten verfahren werden, die
primär in ein Krankenhaus ohne PTCA-Möglichkeit
aufgenommen sind? Eine neue randomisierte Studie aus
den USA ging dieser Frage nach und untersuchte das
Outcome bei 138 Patienten, die entweder in dem
primären Aufnahme-Krankenhaus lysiert wurden, oder
zu dem nächstgelegenen Zentrum mit
PTCA-Möglichkeit verlegt wurden.
Ergebnisse:
Der kombinierte klinische Endpunkt (bestehend aus
Mortalität, Herzinfarkt und Schlaganfall) fiel
zugunsten der Verlegungsgruppe aus (8% vs. 14%). Der
mittlere Krankenhausverweildauer in der
Verlegungsgruppe war ebenfalls kürzer als in der
Lyse-Gruppe (6 vs. 8 Tage).
Fazit:
Auch wenn die Teilnehmerzahl eher gering war,
Outcome der Patienten, die zu einer PTCA verlegt
wurden, scheint besser zu sein als in der Lysegruppe.
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