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Im
Vergleich zu alten Neuroleptika haben die neueren
atypischen Neuroleptika bekanntlich weniger
extrapyramidale Nebenwirkungen -wie Dyskinesien,
Parkinson-Symptome, Akithesie (Sitzunruhe)-. Auf der
anderen Seite können die atypischen Neuroleptika
Gewichtszunahme, Hyperlipidämie und Veränderungen
bei der Glukose-Metabolisation (Zuckerhaushalt)
verursachen.
In
einer Fall-Kontroll-Studie mit 19,637 Patienten, die wegen
Schizophrenie-Diagnose mit atypischen Neuroleptika
behandelt wurden, untersuchten Mediziner aus
England, ob Therapie mit atypischen Neuroleptika
Olanzapin (Zyprexa®) und Risperidon (Risperdal®)
mit der Entstehung von Diabetes Mellitus assoziert ist.
Fazit:
Die Forscher
kamen zu dem Schluss, dass Patienten, die mit
Olanzapin (Zyprexa®) behandelt werden, ein höheres
Risiko für die Entwicklung von Diabetes Mellitus
haben, als Patienten in Behandlung mit
konventionellen Neuroleptika. Einnahme von
Risperidol (Risperdal®) war nicht mit einem
höheren Risiko für Diabetes Mellitus assoziert.
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