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Hepatorenales
Syndrom (HRS) geht mit einer ungünstigen Prognose
bei Patienten mit fortgeschrittener Leberkrankheit
einher. Neue Studien untersuchen den Stellenwert
der Vasopressin-Analoge bei der Therapie von
Hepatorenales Syndrom (HRS). Eine Umkehrung der
Vasodilatation im Splanchnikus-Gebiet wird als
möglicher Grund für die Verbesserung der renalen
Durchblutung bei HRS angesehen.
Mediziner
aus Frankreich untersuchten die Wirkung von
Noradrenalin bei 12 Patienten mit dem schnell
fortschreitendem HRS Type 1. Patienten erhielten
kontinuierliche Noradrenalin-Infusionen in
Kombination mit iv. Albumin und Furosemid. Die
Follow-Up-Phase betrug 6 bis 15 Monate.
Fazit:
Nach Analyse der Daten schlussfolgern die Autoren,
dass Noradrenalin-Therapie sicher und effektiv bei
Patienten mit Hepatorenales Syndrom (HRS) war.
Noradrenalin könnte bei bestimmten Patienten die
zeitliche Überbrückung bis zur
Lebertransplantation erfolgen.
Zwei
wesentliche Schwachpunkte der Studie sind jedoch die
kleine Patientenzahl und die fehlende
Kontrollgruppe. Sodass weitere Studien diese
Ergebnisse bestätigen müssten, bevor Noradrenalin
als effektive Therapie beim HRS angesehen
werden kann.
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