Forscher
aus den USA entwickelten auf der Grundlage der Daten
von 264 Patienten mit chronischer Hepatitis C ein
Modell zur Zirrhose-Diagnostik, die sich bereits
eine Leberbiopsie unterzogen hatten.
Vier
Variablen waren die stärksten Prädiktoren:
Thrombozytenzahl unter 140.000 mm3, Vorhandensein
von Spider Nävi, GOT (AST) über 40 IU/L und
männliches Geschlecht. Beispielsweise hätte ein
männlicher Patient mit den drei anderen genannten
Prädiktoren einen prädiktiven Wert von 99.8% für
Leberzirrhose.
In
der Studie zeigt eine Tabelle die möglichen
Wahrscheinlichkeiten.
Fazit:
Die Autoren schlussfolgern, dass die vier Variablen
zusammen einen hohen prädiktiven Wert zur Diagnose
einer Leberzirrhose ohne zusätzliche invasive
Untersuchungen liefern.