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Diagnose: D-Dimer-Test bei Thrombose und Lungenembolie

Schlüsselwörter:  Krankheit, Diagnostik, Embolie, D-Dimer-Test, Thrombose, Lungenembolie, Beinvenenthrombose und Ultraschalluntersuchung.

Thrombose und D-Dimer-Test

Bei Patienten mit Verdacht auf tiefe Beinvenenthrombose werden verschiedene diagnostische Strategien unter Anwendung von Ultraschalluntersuchung, D-Dimer-Bestimmung und Evaluieren der klinischen Wahrscheinlichkeit angewendet. Bisher fehlen jedoch vergleichende randomisierte Studien.

Eine Studie in NEJM (1) untersuchte die Fragestellung nach dem richtigen diagnostischen Vorgehen bei 1099 ambulanten Patienten mit Verdacht auf tiefe Beinvenenthrombose in den unteren Extremitäten. Anhand eines klinischen Modells teilten die Ärzte die Patienten als wahrscheinliche und unwahrscheinliche Fälle ein. Anschliessend wurden die Patienten für eine Ultraschalluntersuchung oder für einen D-Dimer-Test (D-Dimer-Gruppe) mit anschliessender Ultraschalluntersuchung randomisiert. .

Insgesamt führte der Einsatz von D-Dimer-Test zu einer Verringerung der Ultraschalluntersuchungen

Fazit: Die Autoren ziehen die Schlussfolgerung, dass eine tiefe Beinvenenthrombose bei Patienten, bei denen eine tiefe Beinvenenthrombose klinisch als unwahrscheinlich eingestuft wird und bei denen der D-Dimer-Test negativ ausfällt, ausgeschlossen werden kann. Bei dieser Gruppe der Patienten kann auf eine weitergehende Ultraschalluntersuchung verzichtet werden.

Lungenembolie und D-Dimer-Test

In der gleichen Ausgabe von NEJM (2) ist ein Artikel über die Vorgehensweise bei Verdacht auf eine Lungenembolie erschienen.

Geringe klinische Wahrscheinlichkeit: In dem Artikel wird ebenfalls bei geringer klinischer Wahrscheinlichkeit einer Lungenembolie, ein D-Dimer-Test empfohlen. Bei negativem D-Dimer-Test kann eine Lungenembolie ausgeschlossen werden. Bei positivem D-Dimer-Test wird zur weiteren Abklärung die Durchführung einer Lungenperfusions-Szintigraphie oder CT-Angiographie empfohlen.

Hohe klinische Wahrscheinlichkeit: Falls jedoch eine Lungenembolie klinisch als sehr wahrscheinlich eingestuft wird, wird direkt die Durchführung einer Lungenperfusions-Szintigraphie oder CT-Angiographie empfohlen. In diesen Fällen wird D-Dimer-Test nicht eingesetzt.

Risikofaktoren für eine Lungenembolie

Als Risikofaktoren für eine Lungenembolie werden die folgenden Faktoren in einer Tabelle aufgelistet:

  • Klinische Zeichen einer tiefen Beinvenenthrombose (3,0 Punkte)

  • Alternativ-Diagnosen nicht wahrscheinlich (3,0 Punkte)

  • Herzfrequenz über > 100/min (1,5 Punkte)

  • Immobilisation oder Operation in den letzten 4 Wochen (1,5 Punkte)

  • Vorangegangene Tiefe Beinvenenthrombose oder Lungenembolie in der Anamnese (1,5 Punkte)

  • Hämoptyse (1,0 Punkte)

  • Krebs (1,0 Punkte)

Klinische Wahrscheinlichkeit für Lungenembolie anhand der Punktzahl

-Gering < 2,0 Punkte

-Mittel 2,0 – 6,0

-Hoch > 6,0

 

 

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Stand: 25. Mai 2013