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Thrombophile
Störungen und das Risiko für das Wiederauftreten der venösen
Thromboembolien
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Krankheit, Embolie, Thrombose, Neigung, Thrombophilie,
Diagnostik, APC-Resistenz, Risikofaktoren, Phlebothrombose,
Thromboembolie, Risiko, Diagnosestellung, Thrombophiliediagnostik
Faktor-V-Leiden-Mutation (APC-Resistenz), einer Prothrombinmutation,
der hereditären Formen des Antithrombinmangels, Protein-C- und
Protein-S-Mangel, Thrombophiliescreening, Schwangerschaft, Aborte
und Laboruntersuchung. |
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Im
Fall eines venösen thromboembolischen
Erstereignisses werden Risikofaktoren eruiert, um
eine Entscheidung über die Dauer der
Antikoagulation zu treffen. Die vorliegende Studie
untersuchte die Fragestellung, ob die Patienten mit
thrombophilen Störungen -wie
Faktor-V-Leiden-Mutation (APC-Resistenz),
Prothrombinmutation, Antithrombinmangel,
Protein-C- und Protein-S-Mangel- nach einer venösen
Thromboembolie (VTE) ein höheres Risiko für
erneute VTE´s haben.
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Insgesamt
570 Patienten mit VTE erhielten Warfarin für
6 Monaten zur Prophylaxe und wurden für 2 Jahre
ohne Einnahme von Antikoagulantien beobachtet.
-Anmerkung: In Deutschland wird anstelle von
Warfarin (Coumadin®) häufig Phenprocoumon (Marcumar®)
verwendet-. Patienten mit Krebs oder
Antiphospholipid-Antikörper wurden von der Studie
ausgeschlossen. Allen Patienten wurde eine
Thrombophiliediagnostik angeboten.
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Nach
2 Jahren betrug die Gesamtrate für rekurrierende
VTE´s 11%. Innerhalb der Subgruppen hatten die
Patienten mit idiopathischem VTE (19%) das höchste
und Patienten, bei denen das VTE nach einem
Operation oder während einer Schwangerschaft
auftrat, das niedrigste Risiko (0%) für das
Wiederauftreten der VTE´s.
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Obwohl
Patienten mit thrombophilen Störungen im
Vergleich zu Patienten ohne dieser Störungen ein
gering höheres Risiko für rekurrierende VTE´s
hatten, war der Unterschied statistisch nicht
signifikant.
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Fazit:
Viele Ärzte betreiben Thrombophiliediagnostik bei
Patienten mit einem thromboembolischen Ereignis, das
nicht im Zusammenhang mit einem Operation
auftrat. Die Ergebnisse dieser Studie zeigt
jedoch, dass die Identifikation der thrombophilen
Störungen weniger Hilfreich sind, als bisher
angenommen, um über die Dauer der
Antikoagulation-Therapie zu entscheiden.
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