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Bei
Patienten mit persistierendem Vorhofflimmern (AF:
Atrial Fibrillation) gibt es zwei
Therapie-Möglichkeiten: Kardioversion und
anschliessend Antiarrhytmika zur
Sinusrhytmus-Aufrechterhaltung oder medikamentöse
Herzfrequenzkontrolle. In der Regel wird die
Kardioversion der Herzfrequenzkontrolle vorgezogen.
Die medikamentöse Einstellung der Herzfrequenz bei
Vorhofflimmern galt als eine weitere Therapieoption
nach erfolglosen Kardioversionsversuchen.
Die
vorliegende richtungsweisende randomisierte Studie
(1) vergleicht die beiden Vorgehensweisen. Der
primäre Endpunkt bildete die Gesamtmortalität.
In
den USA wurden insgesamt 4060 Patienten über 65
Jahre mit mehreren Risikofaktoren für Schlaganfall
(Hypertonie, KHK...) und mit Vorhofflimmern, die in
der Regel nicht länger als 6 Monate
bestand, aufgenommen. Alle Patienten erhielten
orale Antikoagulation.
Ziel
bei Ryhtmuskontrolle: Sinusrhythmus-Herstellung
durch mehrfache elektrische Kardioversion und
pharmakologisch durch Sotalol, Amiodaron und
Klasse-I-Antiarrhythmika.
Frequenzkontrolle:
Normalisierung der Herzfrequenz mit Beta-Blocker,
Ca2+-Antagonisten und Digitalis oder
Kombinationstherapie.
5-Jahres-Mortalität
(23,8% vs. 21,3%) sowie die Anzahl der
Hospitalisationen und das Vorkommen von Medikamentennebenwirkungen
war bei rhythmusorientierter Therapie signifikant
höher als bei frequenzorientierter Therapie.
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