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Laparoskopische Magenband bei Adipositas (Übergewicht): Zwei neue StudienCochrane-Review: Nicht-invasive Beatmung (Noninvasive Positive-Pressure Ventilation) bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung

Schlüsselwörter: Adipositas, Übergewicht, Laparoskopie, Laparoskopische Magenband, Roux-en-Y-Gastric-Bypass-Operation, Chirurgie, Therapie,  Magenbypass, Body Mass Index und BMI

Für die Patienten mit extremen Formen von Übergewicht (BMI: Body Mass Index >  40 kg/m²), die durch Diät, Verhaltensänderung  oder Medikamente ihr Gewicht nicht mehr reduzieren können, wurden  verschiedene Operationsmethoden in den letzten Jahren entwickelt worden. 

Neben der Roux-en-Y-Gastric-Bypass-Operation (Magenbypass) wird laparoskopische verstellbare Magenband-Operation zunehmend zur Adipositas-Therapie angewendet. 

Das verstellbare Magenband ist ein Band aus Silikon mit einem Ballon, das individuell durch eine Injektion aufgefüllt werden kann. Das Band wird laparoskopisch um den oberen Teil des Magens gelegt. Der Magen wird dadurch in zwei Teile geteilt: ein kleiner Teil oberhalb des Magenbandes mit ca. 15-20 ml Inhalt (Pouch=Magentasche) und ein grosser Teil unterhalb des Magenbandes. Das verstellbare Magenband bietet dem Chirurgen die Möglichkeit, den die Enge des Magenbandes genau einzustellen.

Magenband zwingt den adipösen Patient, sein Eßverhalten zu ändern. Er muß die Ernährungszufuhr einschränken, länger kauen. Große Speisereste könnten für längere Zeit den engen Kanal, Stoma genannt,  zwischen Pouch (Magentasche) und Restmagen verlegen. Es kann zum zum Erbrechen kommen, wenn der Patient auf einmal mehr Nahrung zu sich nimmt, als der Pouch (Magentasche) zulässt. Die Patienten lernen jedoch nach zwei bis drei Monaten, die Nahrungszufuhr  anzupassen, sodass die Erbrechenshäufigkeit mit der Zeit kontinuierlich absinkt 

Neue Studien: Auch zwei neue Studien (1,2) aus Europa kommen zu dem Ergebnis, dass verstellbare laparoskopische Magenband-Operation mit einer niedrigen Morbidität und Mortalität (Sterblichkeit) verbunden ist. Die Patienten haben in beiden Studien ca. die Hälfte ihres Ausgangsgewichtes nach der Operation innerhalb von 2 Jahren verloren. 

 

Die Langzeit-Komplikationen waren jedoch nicht gering, sodass das Verfahren laparoskopische Magenband-Operation zunächst in erfahrenen Zentren bei entsprechender Indikation durchgeführt werden sollte. 

1- Zinzindohoue F et al. Laparoscopic gastric banding: A minimally invasive surgical treatment for morbid obesity. Prospective study of 500 consecutive patients. Ann Surg 2003 Jan; 237:1-9.

2- Ceelen W et al. Surgical treatment of severe obesity with a low-pressure adjustable gastric band: Experimental data and clinical results in 625 patients. Ann Surg 2003 Jan; 237:10-6.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013