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Akutes Koronarsyndrom (ACR): Neue Klassifikation,  NSTEMI vs. STEMI

Schlüsselwörter:  ACOS-Register, Akutes Koronarsyndrom, ACR, NSTEMI, STEMI, Klassifikation, Herzinfarkt, Instabile Angina pectoris, Troponin, Nicht-ST-Hebungsinfarkt und Myokardinfarkt.

Nach den neuen ACC- und ESC-Leitlinien (Eur Heart J 2000; 21: 1502-1513) wird der Begriff "Instabile Angina Pectoris" neu definiert. Instabile Angina pectoris mit erhöhtem Troponinwert wird ab jetzt als Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI) bezeichnet.

NSTEMI: Nicht-ST-Hebungsinfarkt, darunter auch instabile Angina pectoris mit erhöhtem Troponinspiegel.

STEMI: Herzinfarkt mit ST-Hebung.

Durch die neuen Definitonen hat sich auch die Häufigkeit der Diagnose "Akutes Koronarsyndrom (ACR)" geändert. Die Veränderungen wurden bundesweit zwischen Juli 2000 und November 2002 im multizentrischen ACOS-Register (Acute Coronary Syndrome)  ausgewertet. Dessen Ergebnisse wurden während des Internistenkongresses (Wiesbaden 26.4.-30.4.2003) von  Prof. Jochen Senges, Klinikum der Stadt Ludwigshafen, vorgestellt. 

ACOS-Bewertung: Von 15.891 Patienten hatten  46% einen Herzinfarkt mit ST-Hebung (STEMI), 41%  einen NSTEMI,  und 13% eine instabile Angina pectoris. Durch die neue Definition hat sich die Häufigkeit der NSTEMI an den Herzinfarkten im Vergleich zur früheren Definition fast verdoppelt. 

Die NSTEMI-Patienten sind älter, haben bei der Koronarangiographie häufiger eine Dreigefäßerkrankung als die STEMI-Patienten.

Der NSTEMI ist zwar im Vergleich zum STEMI ein kleinerer Infarkt mit niedrigerer Mortalität während des akuten Geschehens. Jedoch aufgrund des höheren  kardiovaskulären Risikoprofils ist die Einjahres-Letalität-Rate beider Gruppen waren bei der ACOS-Bewertung ähnlich (14% NSTEMI und 15,2% STEMI).

Medreport, Blackwell (PDF, 2,5 MB)

 

 

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Stand: 25. Mai 2013