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Muskelrelaxantien bei akuten Nacken- und Rückenschmerzen wirkungslos, 2003

Schlüsselwörter:  Krankheit, Muskelrelaxantien, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Flupirtin, Katadolon, Tolperison, Mydocalm, NSAR, Diclofenac, Voltaren, Ibuprofen, Schmerzen, Muskelrelaxans und Cyclobenzaprine.

Muskelrelaxantien, Medikamente wie z. B. Flupirtin (Katadolon®)oder Tolperison (Mydocalm®),  werden in Deutschland oft zur  Muskelentspannung und somit zur  Schmerzreduzierung eingesetzt. Häufige Anwendungsbereiche sind vor allem Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Schulterschmerzen. Muskelrelaxantien werden des öfteren zusammen mit NSAR wie Diclofenac (Voltaren®) oder Ibuprofen, verschrieben. 

Eine Studie aus den USA in Annals of Emergency Medicine ging der Frage nach, ob eine Kombination aus NSAR und Muskelrelaxantien, der alleinigen Gabe von NSAR bei akuten Schmerzen überlegen ist. 

102 Patienten, die sich auf einer Intensivstation mit akuten Schmerzen im Zervikal-, Lumbal- oder Brustwandbereich vorgestellt hatten, erhielten entweder Ibuprofen (800mg sofort, danach nach Bedarf 800mg alle acht stunden) oder das Muskelrelaxans Cyclobenzaprine (10 mg sofort, danach nach Bedarf 10mg alle acht stunden) -Cyclobenzaprine ist in Deutschland nicht auf dem Markt-. Die Schmerzen der Patienten wurden mit Hilfe einer Schmerzskala in den nä. 48 Stunden erfasst. 

Fazit: Die Mediziner kommen nach Auswertung der Ergebnisse zu der Schlussfolgerung, dass bei dieser Patientengruppe die zusätzliche Gabe vom Muskelrelaxans Cyclobenzaprine (Flexeril®)  die analgetische Wirkung der NSAR nicht erhöht, somit klinisch wirkungslos ist.

Ob diese Ergebnisse auch für Patienten mit subakuten oder chronischen Schmerzen, die sich in der Arztpraxis vorstellen, auch gelten, ist unbekannt. 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013