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"Erhöhte
Werte des Eisenspeicher-Proteins Ferritin sind ein
unabhängiger Risikofaktor für den Typ-2-Diabetes.
Dies zeigt eine Fall-Kontroll-Studie im
amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2004; 291:
711-717). Seit langem ist bekannt, dass die
Hämochromatose, eine genetisch bedingte
Eisenspeicherkrankheit, zu einem Diabetes führen
kann. Kleinere Studien hatten darauf hingedeutet,
dass auch subklinische Eisenspeicherstörungen die
gleiche Folge haben können. Den Beweis hierfür
liefert die Studie von Rui Jiang und Mitarbeitern
der Harvard School of Public Health in Boston, die
die Daten der Nurses' Health Study ausgewertet
haben. Mehr als 32 800 Krankenschwestern hatten
zwischen 1989 und 1990 eine Blutprobe abgegeben, in
der auch die Konzentration des Eisenspeicherproteins
Ferritin bestimmt worden war. In den folgenden zehn
Jahren erkrankten 698 Krankenschwestern an einem
Typ-2-Diabetes. Der Vergleich mit 716 gesund
gebliebenen Teilnehmerinnen zeigte, dass schon Jahre
vor der Manifestation des Diabetes die
Ferritinkonzentration signifikant erhöht war.
(Durchschnittswerte: 109 versus 71,5 bei den
Kontrollen; p<0,001 für die Differenz)...Durch
die Bestimmung von Ferritin und des
Transferrinrezeptor/Ferritin-Quotienten könnten
Personen mit einem erhöhten Diabetesrisiko
ermittelt werden. Ob diese dann von einer
Intervention (Änderung des Lebensstils oder
frühzeitige medikamentöse Therapie) profitieren,
müsste erst noch bewiesen werden. Solange dies
nicht geschehen ist, dürfte die Bestimmung des
neuen Biomarkers nicht so schnell in die
Behandlungsleitlinien übernommen werden.." Mehr
im DÄ...
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