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Gallengangssteine
bei Cholecystektomie-Patienten
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| Schlüsselwörter:
Krankheit, Gallengang,
Gallenblasen-Operation, offene und laparoskopische Cholecystektomie,
Komplikationen, Steine,
Gallenwege, Hauptgallengang, Gallengangssteine, Cholecystektomie-Patienten,
ERCP und Cholangiographie. |
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Ein
kleiner Anteil der Patienten, die sich einer
laparoskopischen Cholecystektomie unterziehen, haben
asymptomatische (keine Beschwerden) Steine des
Ductus Choledochus (Hauptgallengang). Es besteht
unklarheit darüber, ob diese „silent“ Steine
routinemässig entfernt werden sollten.
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Mediziner
aus Irland gingen dieser Fragestellung in einer
Studie mit 997 Patienten nach. Keiner der Patienten
hatten Ikterus oder erweiterte Gallenwege bei der
Sonographie. Während der laparoskopischen
Cholecystektomie wurde eine intraoperative
cholangiographie durchgeführt. 4,8% der Patienten
(46 Patienten) hatten dabei Aussparungen (Filling
defects) im Sinne von Gallengangsteine bei der
cholangiographie. Eine kontroll-cholangiographie
nach 48 Stunden zeigte bei 12 Patienten keine
Aussparungen, und weitere 12 keine Aussparungen bei
einer kontroll-cholangiographie nach 6 Wochen. Die
restlichen 22 Patienten unterzogen sich einer
Steinentfernung durch ERCP.
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Fazit:
Ein kleiner Anteil der Patienten mit symptomatischen
Gallenblaenentzündung hatten in der intraoperativen
Cholangiographie Steinnachweis in dem
Hauptgallengang. Ein Teil der Ergebnisse waren
falsch positiv (nach 48 Stunden kein Steinnachweis
bei 12 Patienten). Bei einer Untergruppe von 12
Patienten passierten die Steine spontan von
Hauptgallengang in den Darm in den 6 Wochen nach
Cholecystektomie.
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Die
Mediziner ziehen die Schlussfolgerung, dass vor
einer ERCP eine kurze Zeit (in der Studie 6 Wochen),
abgewartet werden sollte.
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