Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

 

Alkoholismus-Screening – Alkoholkrankheit-Vorsorge, Leitlinien USPSTF 2004

Schlüsselwörter:  Krankheit, Medikamente, Arzneimittel, Therapie, Behandlung, Alkoholismus-Screening, Alkoholiker, Alkoholkrankheit-Vorsorge, Leitlinien, USPSTF 2004 und Guidelinse for alcohol misuse.

U.S. Preventive Services Task Force (USPSTF) hat Leitlinien zur Alkoholismus-Screening 2004 veröffentlicht.

Nach Evaluation der Studiendaten spricht sich USPSTF für eine Alkoholismus-Screening und Verhaltens-Intervention (behavioral counseling) bei Erwachsenen in Allgemeinarzt-Praxen (Primary Care) aus.

Die Empfehlungen fokussieren sich auf die Identifikation von Menschen, die ein erhöhten Risiko für Alkoholkrankheit in der Zukunft haben: 

>2 Standard-Drinks täglich, oder >4 Drinks bei Gelegenheit bei Männern.

>1 Standard-Drinks täglich,  oder > 3 Drinks bei Gelegenheit bei Frauen.

USPSTF fand ausreichend Beleg dafür, dass Alkoholismus–Screening mit validierten Fragebögen (wie Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT), oder CAGE questionnaire und weitere andere) Patienten mit Alkohol-Missbrauch, die ein erhöhtes Morbiditäts- und Mortalitäts-Risiko haben, identifizieren kann Die Ärzte sollten die entsprechenden Tests für Ihre Zielpopulation selbst aussuchen.

USPSTF evaluierte 12 randomisiert kontrollierte Studien mit kurzen Interventionen durch Hausärzte (Primary Care Physicians) . Die Kurz-Interventionen (Feedback, Information, Zielsetzung, Häufige Kontakte) führten zu einer Abnahme der Zahl der Drinks (um 13%-34%). Drei weitere Langzeit-Studien zeigten, dass Interventionen zu einer verminderten Morbidität und Mortalität mit verminderten Krankenhaus-Aufenthalten führten.

Die Daten für Jugendliche waren sehr spärlich, sodass USPSTF sich entschieden hat, keine Empfehlung zu der Frage der Alkoholismus-Screening bei Jugendlichen auszusprechen.

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013