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Nicht-invasive Überdruckbeatmung (NPPV) bei respiratorischem Insuffienz nach Extubation

Schlüsselwörter:  Krankheit, Ateminsuffizienz, Atemversagen, Versagen, Nicht-invasive Überdruckbeatmung, respiratorische Insuffienz, Intubation, Intensivstation, Notfall, Operation, Maske, Extubation, Noninvasive Positive-Pressure Ventilation oder NPPV.

Nicht-invasive Überdruckbeatmung (Noninvasive Positive-Pressure Ventilation, NPPV): Mechanische Unterstützung der Atmung ohne Intubation und endotrachealen Zugang. Die nicht-invasive Überdruckbeatmung kann über Gesichts-, Mund- oder Nasenmaske durchgeführt werden.

Die Notwendigkeit einer Reintubation nach Extubation und Beendigung der mechanischen Beatmung ist ein nicht seltenes Problem, das mit einer erhöhten Mortalitätsrate assoziert ist.  Nicht-invasive Überdruckbeatmung wurde für diese  Indikation als eine vielversprechende Methode vorgeschlagen. Jedoch konnte eine unizentrische Studie kein Nutzen dieser Massnahme finden. Eine multizentrische Studie in NEJM evaluierte erneut das klinische Nutzen von Nicht-invasiver Überdruckbeatmung im Bezug auf Mortalität in dieser klinischen Situation. 

 

Insgesamt 221 Patienten (davon 10% mit COLD) mit respiratorischer Insuffienz wurden  in verschiedenen Zentren  innerhalb von 48 Stunden nach Extubation entweder für eine medikamentöse Therapie oder Nicht-invasive Überdruckbeatmung über eine Gesichtsmaske randomisiert. Die Patienten in beiden Gruppen wurden bei Bedarf reintubiert.

Fazit: Es gab keinen Unterschied in der Reintubationsrate zwischen beiden Gruppen. Die Mortalitätsrate war sogar in der Gruppe der nicht-invasiven Überdruckbeatmung höher. 

 

Die Autoren ziehen die Schlussfolgerung, dass die nicht-invasive Überdruckbeatmung keine geeignete Methode zur Vermeidung einer Reintubation oder Senkung der Mortalität bei Patienten mit respiratorischem Insuffienz nach Extubation ist.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013