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Krieg
- Psyche: Kampf-Einsätze im Irak und Afghanistan und psychische
Störungen bei den US-Soldaten
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Krankheit, Medikamente, Arzneimittel, Therapie, Behandlung, Posttraumatisches
Stresssyndrom, PTSD, USA, Krieg, Psyche, Kampf-Einsätze, Irak,
Afghanistan, psychische Störungen, Depression, generalisierte Angt,
Amerika, Armee, Militär und posttraumatisches Stresssyndrom PTSD. |
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US-Soldaten
sind in Irak und Afghanistan an kriegerischen
Bodeneinsätzen beteiligt. Eine Studie in NEJM
untersuchte die psychische Verfassung der Soldaten
vor und nach den Kampfeinsätzen, um die
zurückkehrenden Veteranen im Bezug auf psychische
Krankheiten optimal behandeln zu können.
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2530
Soldaten der US-Armee wurden vor ihrem Einsatz in
Irak und 3671 drei bis vier Monate nach ihrem
Einsatz in Irak und Afghanistan untersucht. Die
Zielvariablen waren starke Depression,
generalisierte Angtzustände und posttraumatisches
Stresssyndrom (PTSD).
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Der
Anteil der Soldaten mit relevanten psychischen
Krankheiten waren nach einem Einsatz in Irak (15,6
bis 17,1 %) signifikant höher als nach einem
Einsatz in Afghanistan (11,2%) oder vor einem
Einsatz in Irak. Bei den PTSD fand sich der grösste
Unterschied. Nur 23-40% der Probanden mit v.a. PTSD
liessen sich entsprechend behandeln. Die Angst vor
einer Stigmatisierung und diverse andere Hindernisse
haben die Probanden gehindert, an
Therapie-Programmen teilzunehmen.
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Insbesondere
Soldaten, die direkt beschossen wurden, jemanden getötet
haben oder jemanden kennen, der tötete oder getötet
wurde, hätten höheres Risiko für psychische
Erkrankungen.
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Fazit:
Die Forscher ziehen die Schlussfolgerung, dass bei
den Mitgliedern der US-Armee und US-Marine nach
Irak-Einsatz ein signifikantes Risiko für
psychische Erkrankungen bestand. Vor allem Angst vor
der Stigmatisierung war für die Teilnahme an
entsprechende Therapien ein wichtige Hinderung der
Probanden, die eine Behandlung am notwendigsten
benötigen.
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