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Akute
Pankreatitis: Parenterale vs. Enterale-Ernährung
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| Schlüsselwörter:
Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, Nahrung,
Ernährung, Pankreasnekrose, Akute Pankreatitis, Pankreas,
Nahrungskarenz, Pankreaspseudozyste Parenterale, enterale
Ernährung, Sonde, Pseudozyste und Nekrose. |
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Bei
der Therapie der akuten Pankreatitis wird
üblicherweise zumindest in der Anfangsphase eine
parenterale Ernährung durchgeführt, um den Darm,
somit das Pankreas zu entlasten.
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Jedoch
zeigen neueste Daten, dass enterale Ernährung durch
eine Dünndarm-Sonde (z.B. nasojejunale Sonde) bei
bestimmten Patientengruppen vorteilhafter sein kann.
Studien (1) haben gezeigt, dass kontinuierliche
enterale Ernährung im distalen Jejunum die exokrine
Pankreassekretion nicht stimuliert, die
Gallenblasen-Kontraktionen bleiben jedoch erhalten.
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Eine
Meta-Analyse in BMJ (2) verglich anhand von 6
randomisiert kontrollierten Studien parenterale
Ernährung mit der enteralen bei Patienten mit
akuter Pankreatitis.
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Im
Vergleich zu parenteraler Ernährung hatten
Patienten mit enteraler Ernährung weniger
Infektionen und weniger chirurgische Interventionen
sowie kürzere Krankenhausverweildauer (mittlere
Reduktion um 2,9 Tage).
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Fazit:
Die Autoren ziehen die Schlussfolgerung, dass bei
Patienten mit akuter Pankreatitis enterale
Ernährung der parenteralen Ernährung überlegen
ist.
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Somit
kommt durch evidenzbasierte Medizin eine weitere
allgemein akzeptierte Vorgehensweise ins
Schwanken.
Das
einzige Wehmutstropfen: Wie soll man ohne grossen
Aufwand, spricht Röntgen- oder
Endoskopie-Kontrolle, im Klinikalltag mal
schnell eine
nasojejunale Sonde legen?
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1-Vu
MK, van der Veek PP, Frolich M, Souverijn JH,
Biemond I, Lamers CB, et al. Does jejunal feeding
activate exocrine pancreatic secretion? Eur J Clin
Invest 1999;29: 1053-9.
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2-Paul
E Marik et al: Meta-analysis of parenteral nutrition
versus enteral nutrition in patients with acute
pancreatitis. BMJ 2004;328:1407
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