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"Etwa
jeder zehnte Patient mit akutem Koronarsyndrom (ACS)
leidet nicht unter den typischen pektanginösen
Schmerzen. Die Diagnose wird in diesen Fällen häufig
zu spät gestellt, und nach einer Studie in Chest
(2004; 126: 461-469) ist die Sterblichkeit dreimal höher
als bei Patienten mit Brustschmerzen...
Die
typischen Vernichtungsschmerzen im Brustkorb,
ausstrahlend in Hals und Arme, veranlassen ein
sofortiges EKG. Doch etwa ein Zehntel der Patienten
kommt mit unklaren Beschwerden wie Schwächegefühl/Ohnmacht,
Atemnot, Schweißausbrüchen, Übelkeit und
Erbrechen in die Klinik oder zum Hausarzt, was zunächst
nicht auf ein ACS hindeutet...
Die
Diagnose ACS wird bei diesen Patienten häufig erst
gestellt, wenn die Routinebefunde aus dem Labor
eintreffen oder wenn andere Verdachtsdiagnosen
ausgeschlossen wurden. Dies bedeutet einen
Zeitverlust, der beim ACS tödlich sein kann. Es
wundert deshalb nicht, dass die Kliniksterblichkeit
der Patienten mit atypischen Beschwerden dreimal so
hoch war (13 Prozent versus 4,3 Prozent)..." Mehr
im DÄ...
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