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HIV-AIDS Therapie, Neue Leitlinien 2004

Schlüsselwörter:  Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, HIV, AIDS, Therapiebeginn, HIV-Infektion, anti-retrovirale Kombinationstherapie, CD4 Zellzahl, Leitlinien, Kombinationspräparat, Lopinavir, Ritonavir, Protease-Inhibitor, HIV-Therapie, Nelfinavir, Kombinationspräparat und Kombinationtherapie, RNA-Spiegel, Viral Load, Dreifach-Kombinationstherapie, Nukleosid/Nukleotid- Reverse-Transkriptase-Inhibitoren, Abacavir, Ziagen, Lamivudin, Epivir, Zeffix, Tenofovir, Viread, Lopinavir/Ritonavir, Kaletra, Stavudine, Zerit, Lamivudine, Epivir, Zeffix, Antiretrovirale-Therapie,Protease-Inhibitoren, HAART, Therapie-Resistenz, Proteaseinhibitor, Amprenavir, Efavirenz und Adefovirdipivoxil.

Neue Leitlinien von International AIDS Society-USA sind in der Fachzeitschrift JAMA (1) veröffentlicht worden. Anbei eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen:

Antiretroviraler Therapiebeginn: Experten sind sich einig, dass alle Menschen mit HIV-bezogenen (related) Symptomen unabhängig vom CD4-Zellzahl oder Plasma-RNA-Spiegel (Viral Load) behandelt werden sollten. Das gleiche gilt für Patienten mit CD4-Zellzahl unter <200/mm3 . 

Menschen mit CD4-Zellzahl über >350/mm3 haben ein geringes Risiko für die Progression der HIV-Infektion, daher sollten sie nicht therapiert werden.

Bei Patienten mit CD3-Zellzahl zwischen 200 und 350/mm3 sollten bei der Therapieentscheidung die Präferenz und Compliance der Patienten sowie deren Bereitschaft die Nebenwirkungen zu tolerieren, berücksichtigt werden.

Welche Medikamente: Die 2004 Leitlinien betonen, dass Ein- und Zwei-Medikamenten-Kombinationen nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Und bei der Dreifach-Kombinationstherapie sollten nicht alle Medikamente aus der Gruppe der Nukleosid/Nukleotid- Reverse-Transkriptase-Inhibitoren [wie Abacavir (Ziagen®), Lamivudin (Epivir® oder Zeffix®) und Tenofovir (Viread®)] stammen.

Bei den Dreifach-Kombinationstherapie scheinen die Kombinationen Efavirenz (Sustiva®) plus Zidovudin (Retrovir®) plus Lamivudine (Epivir®) und doppelte Protease-Inhibitor Lopinavir/Ritonavir (Kaletra®) plus Stavudine (Zerit®) plus Lamivudine (Epivir® oder Zeffix®) wirksam zu sein.

Alternativ können Ärzte Kombinationstherapien bevorzugen, die nur einmal am Tag eingenommen werden müssen.

Wann Therapiewechsel: Antiretrovirale Therapie ist als nicht mehr wirksam zu betrachten, wenn der virale Plasma-RNA kontinuierlich nachweisbar ist. Darüber hinaus sind Auftreten der HIV-bezogenen klinischen Symptome ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung der Therapie-Wirksamkeit.

Beim Therapiewechsel sei es wichtig mindestens zwei neue Medikamente einzuführen, von denen mindestens eins von einer neuen Medikamentenklasse stammen sollte. Resistenz-Testung könnte für die Entscheidungsfindung hilfreich sein. Bei Patienten, die bereits multiple Medikamenten-Kombinationen hinter sich hatten, ist es sehr schwierig die komplette virale Suppression zu erreichen. In diesen Fällen sollte das Ziel sein, das sogenannte „Viral Load“ so viel wie möglich zu unterdrücken.

Auch schwerwiegende Medikamenten-Nebenwirkungen können einen Therapiewechsel erzwingen.

Die Leitlinie (2) enthält darüber hinaus viele hilfreiche Tabellen zur Medikamenten-Dosierung und Interaktionen.

1-Yeni PG et al. Treatment for adult HIV infection: 2004 recommendations of the International AIDS Society-USA Panel. JAMA. 2004 Jul 14;292(2):251-65.

2-Guidelines for the use of antiretroviral agents in HIV-1-infected adults and adolescents; DHHS Panel on Clinical Practices for Treatment of HIV Infection: March 23, 2004.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013