Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

 

Telemedizin - Psychiatrie: Konsile in Gerontopsychiatrie, Telepsychiatrie, 2004

Schlüsselwörter:  Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, VideokonferenzenTelemedizin, Psychiatrie, Depressionen, Konsil, Gerontopsychiatrie, Videokonferenzen, Depressionen, dementielle Erkrankungen, Schizophrenie, Alkoholismus, Medikamentenabusus, Suchtkrankheiten, Suchtmedizin und Telepsychiatrie.

Telemedizinische Konsile in der Gerontopsychiatrie: Ein Pilotprojekt

Zusammenfassung: "Ziel der Untersuchung war, den Nutzen von Photo- und Videodokumentation sowie Videokonferenzen mit stationären und ambulanten Patienten in der Psychiatrie zu dokumentieren. Zwischen 1999 und 2002 wurden die telemedizinischen Konsile von 80 Patienten (Alter im Mittel 75 Jahre) ausgewertet. Diagnostisch handelte es sich überwiegend um Depressionen, dementielle Erkrankungen, Schizophrenien und Alkohol-/Benzodiazepin-/Schmerzmittelabusus. Die Patienten wurden im telemedizinischen Konsil in Zusammenarbeit mit dem vor Ort behandelnden Arzt oder dem Pflegepersonal im Altenheim untersucht. Dabei wurde ein ausführlicher psychopathologischer Befund erhoben. Die telemedizinischen Untersuchungen wurden sowohl vom Patienten selbst als auch von den Betreuungspersonen akzeptiert. Ablehnung auch nach genauer Erklärung der Abläufe der telepsychiatrischen Videokonferenz zeigte sich bei ca. 10% der erkrankten Heimbewohner. Die Behandlungsstrategie wurde direkt im Anschluss an die psychiatrische Untersuchung in einem kurzen interdisziplinären Gespräch häufig noch in Anwesenheit des Patienten gemeinsam festgelegt, so dass dieser sich noch zur Behandlungsakzeptanz bzw. zu Fragen/Ablehnung einer geplanten Behandlung äußern konnte. In einem zusätzlichen Chatfenster (»Whiteboard«) können Erklärungen, Abbildungen und Vorschläge zur Medikamentenverordnung zur Veranschaulichung und fehlerreduzierten Informationsübermittlung schriftlich dargestellt werden. Zusammenfassend erwies sich die Verzahnung von lokaler medizinischer mit telepsychiatrischer Kompetenz als effektiv und kostengünstig und erlaubte die gemeinsame allgemeinmedizinische und fachärztliche Behandlung psychisch erkrankter geriatrischer Patienten. Aufgrund der guten praktischen Anwendbarkeit, des schnellen und reibungslosen Informationsflusses sowie der guten Dokumentation der Untersuchung sehen wir für telemedizinische Konsiliaruntersuchungen ein großes Potential nicht nur in der Gerontopsychiatrie." Mehr...

A. Szecsey, H. J. Koch, H. E. Klein. Psychiatrische Universitätsklinik im Bezirksklinikum, Gerontopsychiatrie, Regensburg: Telemedizinische Konsile in der Gerontopsychiatrie: Ein Pilotprojekt. 

NeuroGer 2004; 1 (1): 32-34

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013