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"US-Wissenschaftler
sehen nach einer Studie Psychopharmacology (2004;
DOI: 10.1007/s00213-004-2000-x) Kaffee als Droge an
und wenn der Nachschub unterbrochen sei, drohten
Entzugssymptomen, denen vonseiten der Medizin viel
zu wenig Beachtung geschenkt werde...
Koffein
sei das weltweit am häufigsten konsumierte
Stimulans. Da die Droge billig und die Beschaffung
nicht kriminalisiert ist, könnten die meisten
Menschen den Blutspiegel einigermaßen konstant
halten und so Entzugssymptome vermeiden. Doch wenn
der Nachschub einmal ausbleibe, dann droht nach
Einschätzung der US-Forscher den meisten
Koffein-Konsumenten ein „kalter Entzug“...
Dies
(Entzugsymptome) waren: Kopfschmerzen, Erschöpfung,
Energieverlust, verminderte Wachsamkeit, Schläfrigkeit,
herabgesetzte Zufriedenheit, depressive Stimmung,
Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit und das Gefühl
keine klaren Gedanken fassen zu können. Hinzu kämen
bei einigen Menschen noch grippe-ähnliche Symptome..Typischerweise
würden die Symptome zwölf bis 24 Stunden nach der
letzten Tasse Kaffee auftreten. Nach 20 bis 51
Stunden werde das Symptommaximum erreicht..bereits
eine Dosis von 100 Milligramm pro Tag, entsprechend
einer kleinen Tasse Kaffee, könne nach der
Abstinenz zu Symptomen führen...
Die
Zufriedenheit, die viele Menschen nach der ersten
Tasse Kaffee am Morgen empfinden, ist in den Augen
der Forscher nichts anderes als eine
Substitutionstherapie zur Vermeidung der
Entzugssymptome, zu denen es aufgrund der nächtlichen
Abstinenz komme." Mehr
im DÄ...
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