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Prophylaktischer
Pankreas-Stent verhindert Post-ERCP-Pankreatitis
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| Schlüsselwörter:
Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, Prophylaktische
Pankreas-Stent, Post-ERCP-Pankreatitis, Sphincterotomie,
Endoskopische Papillotomie, Balloon-Dilatation und
Ductus-Choledochus. |
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Prophylaktischer
Pankreas-Stent-Anlage zur Vermeidung von
Post-ERCP-Pankreatitis bei Hochrisiko-Patienten wird
derzeit kontrovers diskutiert. Eine Meta-Analyse (5
Studien mit 481 Hochrisiko-Patienten) in der
Fachzeitschrift Gastrointestinal Endoscopy ging
dieser Fragestellung nach.
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Patienten
wurden in die Hochrisiko-Gruppe aufgenommen, wenn
sie eins der folgenden Risikofaktoren hatten: v.a.
Sphincter-Oddi-Dysfunktion, schwierige
Katheterisierung bei ERCP, Sphincterotomie
(Endoskopische Papillotomie) oder Balloon-Dilatation
des Ductus-Choledochus.
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Insgesamt
entwickelten 11.4% der Patienten eine
Post-ERCP-Pankreatitis. Pankreatitis trat in der
Non-Stent-Gruppe häufiger auf, als in der
Stent-Gruppe (15.5% vs. 5.8%) mit einer
Risk-Reduktion von 9.7%.
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Fazit:
Die Untersucher ziehen die Schlussfolgerung, dass
Prophylaktische temporäre Pankreas-Stent-Anlage die
Rate der Post-ERCP-Pankreatitiden vermindert.
Jedoch
können Stent-Fehlplatzierungen die
Komplikationsrate erhöhen. Und, wenn die Stents im
Verlauf nicht spontan in den Darmlumen abgehen, kann
eine zweite ERCP-Untersuchung notwendig werden.
Daher ist es derzeit nicht klar, ob eine
Prophylaktische Pankreas-Stent-Anlage von allen
Ärzten, die ERCP praktizieren, ohne weiteres
eingesetzt werden kann.
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