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Fleisch
als Darmkrebs-Risiko – Hühnerfleisch und Fisch protektiv
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| Schlüsselwörter:
Krankheit, Therapie, Behandlung, Steak, Grillen, Medikament, Kolorektalkarzinom,
Rotes, verarbeitetes Fleisch, Rindfleisch, Lammfleisch, Mc Donald,
Darmkrebs-Risiko, Kolonkarzinom,
Hühnerfleisch, Fisch, Hähnchen. |
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“Rotes” und
verarbeitetes Fleisch als Darmkrebsrisiko – Hühnerfleisch
und Fisch eher “protektiv”
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"Tellergroße
Rindersteaks, haufenweise Spare Ribs oder ein Big
Mac mit mehreren Hackfleischbuletten bestückt sind
ein zentraler Bestandteil in der Ernährung der
US-Amerikaner und auch vieler Deutscher. Ist diese
fleischhaltige Ernährung Schuld daran, dass
Kolorektalkarzinome zur dritthäufigsten tödlichen
Krebserkrankung geworden sind?
Eine neue prospektive Kohortenstudie im
amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2005;293:172-182)
liefert die bisher stärksten Argumente für einen
Zusammenhang zwischen dem Verzehr von “rotem”
verarbeitetem Fleisch, zeigt aber gleichzeitig, dass
die Menge des Fleischverzehrs den Anstieg der
Darmkrebshäufigkeit nicht vollständig erklären
kann...“Weißes” Hühnerfleisch und Fisch sind
dagegen unbedenklich...
Die
größte Schwäche der Studie ist, das sie nicht klären
kann, welche Faktoren bei der Verarbeitung des roten
Fleisches für das Risiko verantwortlich sein könnten.
Ist es der hohe Salzgehalt, die Rückstände vom Räuchern
oder die Belastung mit Nitraten oder Nitriten durch
die Konservierung? Oder spielt die Art und Weise,
wie das Fleisch zubereitet wird, eine Rolle? Etwa
die Temperatur oder die Tatsache, dass das Steak über
einem offenen Feuer gegrillt wird?..." Mehr
im DÄ...
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Siehe
auch:
Leckere
Krebsvorsorge: Ein Bierchen zum Steak
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Bier-Inhaltsstoff schützt vor krebserregenden
Substanzen aus gebratenem Fleisch
Alkoholfreies Bier kann die krebserregende Wirkung
so genannter heterozyklischer Amine
neutralisieren, die beispielsweise beim Braten von
Fleisch entstehen. Das haben japanische Forscher
in Experimenten mit Mäusen entdeckt, die sie mit
den Chemikalien und Extrakten aus verschiedenen
Biersorten fütterten. Die Bierextrakte
reduzierten dabei die Schäden am Erbgut von
Lunge, Leber und Nieren der Tiere um bis zu 85
Prozent, berichtet das Wissenschaftsmagazin New
Scientist..." Sakae
Arimoto-Kobayashi et al: Inhibitory Effects of
Heterocyclic Amine-Induced DNA Adduct Formation in
Mouse Liver and Lungs by Beer. Online-Vorabveröffentlichung,
DOI: 10.1021/jf049208k
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