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Diabetes
durch atypische Neuroleptika (Antipsychotika)
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| Schlüsselwörter:
Clozapin (Leponex), Risperidon (Risperdal), Olanzepin (Zyprexa),
Diabetes, Risiko, atypische Neuroleptika, Antipsychotika,
Psychiatrie, NebenwirkungKrankheit, Therapie, Behandlung und Medikament. |
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Erhöhtes
Diabetesrisiko durch atypische Antipsychotika?
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"Die
beiden atypischen Neuroleptika Clozapin und
Olanzepin können bei langfristiger Einnahme zu
einer Störung des Glucosestoffwechsels führen. In
einer Studie in den Archives of General Psychiatry
(2005; 62:19-28) hatten Langzeitanwender erhöhte Nüchternblutzuckerspiegel
sowie eine gestörte Insulinsensibilität, obwohl
ihr Körpergewicht nicht erhöht war.
Patienten mit einer Schizophrenie haben eine um 20
Prozent verminderte Lebenserwartung. Die wichtigste
Ursache hierfür sind Suizide und die Verwicklung in
tödliche Unfälle. Doch auch das Risiko auf
kardiovaskuläre Erkrankungen, Infektionen oder
Hormonstörungen ist erhöht, schreiben David
Henderson und Mitarbeiter vom Massachusetts General
Hospital in Boston. Dies mag eine Folge des
ungesunden Lebensstils der Patienten sein
–Schizophreniepatienten sind beispielsweise sehr häufig
starke Raucher –, es könnten aber auch andere
Faktoren eine Rolle spielen, etwa die Therapie....
Das
spricht nicht grundsätzlich gegen den Einsatz der
beiden Substanzen. Die US-Psychiater empfehlen
jedoch bei der Verordnung von Clozapin oder
Olanzepin, immer an die Möglichkeit eines
gestörten Glucosestoffwechsels zu denken..." Mehr
im DÄ...
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