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Cholesterin-Senkung:
Statine und Rhabdomyolyse als Nebenwirkung
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| Schlüsselwörter:
Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, Fibrate,
Cholesterin-Senkung, Statine, Rhabdomyolyse, Nebenwirkung,
Atorvastatin, Sortis, Pravastatin, Pravasin, Simvastatin, Fibrat,
Cerivastatin, Lipobay, Gemfibrozil, Fette und Gevilon. |
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Rhabdomyolyse
ist eine relativ seltene Nebenwirkung von
cholesterinsenkenden Medikamenten wie Statine und
Fibrate, die jedoch schwerwiegend verlaufen kann.
Eine Studie in JAMA untersuchte die Daten von
252,460 Patienten, die mit Statinen, Fibrate oder
mit beiden behandelt worden waren. Darunter traten
insgesamt 24 Fälle mit Rhabdomyolyse auf. 13
Während der Statin-Therapie, 3 während der
Fibrat-Therapie und 8 Fälle während einer
Kombinationstherapie.
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Die
Zahlen für NNT sind bei der Studie berechnet. NNT (number
needed to treat) ist die Zahl der Patienten, die mit
lipidsenkenden Medikamenten behandelt werdenmüssen,
um ein Fall mit Rhabdomyolyse zu verursachen:
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Die
Statine Atorvastatin (Sortis®), Pravastatin (Pravasin®)
oder Simvastatin (Zocor®) alleine}: NNT, 22,727
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Nur
Fibrate: NNT, 3546
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Das
Statin Cerivastatin (Lipobay®, nicht mehr auf
dem Markt) alleine: NNT, 1873
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Kombinierte
Therapie mit Atorvastatin (Sortis®),
Pravastatin (Pravasin®) oder Simvastatin (Zocor®)
plus ein Fibrat: NNT, 1672
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Kombinierte
Therapie mit Cerivastatin (Lipobay®) plus
Gemfibrozil (Gevilon®): NNT, 11
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Fazit:
Die Forscher ziehen die Schlussfolgerung, dass
alleinige Statin-Monotherapie mit Atorvastatin (Sortis®),
Pravastatin (Pravasin®) oder Simvastatin (Zocor®)
ein geringes Risiko für Rhabdomyolyse beherbergt.
Kombinierte Statin-Fibrat-Therapie erhöht das
Rhabdomyolyse-Risiko, insbesondere bei Patienten mit
Diabetes Mellitus.
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