|
| |
Vorhofflimmern:
Progression vom Paroxysmal zum Chronisch
|
| Schlüsselwörter:
Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, chronisches
Vorhofflimmern, Paroxysmales Vorhoffalltern und Progression. |
|
Paroxysmales
Vorhofflimmern (AF) kann zum chronischen
Vorhofflimmern voranschreiten. Die Progressionsrate
sowie die Risikofaktoren dafür sind nicht genaus
definiert. Dieser Fragestellung ging eine Studie in
American Heart Journal mit 757 Patienten, die
erstmalig mit paroxysmalen Vorhofflimern
diagnostiziert wurden, nach. Die Follow-Up-Phase
betrug 8-Jahre
|
|
Ergebnisse:
Im Verlauf von 5-Jahren hatten über 60% der
Patienten ein erneutes Vorhofflimmern, paroxysmal
oder chronisch, erfahren. Die Wahrscheinlichkeit der
Progression vom paroxysmalen zum chronischen
Vorhofflimmern betrug beim ersten Jahr 8.6% und nach
5-Jahren 24.7%.
|
|
Die
folgende Risikofaktoren waren signifikante
Prediktoren für die Progression:
-
Fortgeschrittenes
Alter
-
Klinisch
signifikante Aortenklappenstenose oder
Mitralinsuffienz
-
Vergrösserung
der linken Vorhofes
-
Diagnose
der Kardiomyopathie
|
|
Interessanterweise
war eine schnelle Herzfrequenz während des
Vorhofflimmerns mit einer signifikant niedrigem
Risiko für eine Progression vom paroxysmalen zum
chronischen Vorhofflimmern assoziert. Eine
Erklärung dafür hatten die Forscher nicht.
|
|
Fazit:
Insgesamt lässt es sich sagen, dass das
Fortschreiten vom paroxysmalen zum chronischen
Vorhofflimmern langsam, jedoch kontinuierlich war.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|