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N-Acetylcystein
(Fluimucil®): keine Wirkung bei COPD
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| Schlüsselwörter:
Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, chronisch
obstruktive Lungenkrankheit, N-Acetylcystein, Fluimucil, COPD,
chronische Bronchitis, Asthma Bronchiale, Sekretlösung,
N-Acetylcysteine und COLD. |
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NAC
: N-Acetylcystein
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Bei
COPD (chronisch obstruktive Lungenkrankheit) kommt
es infolge von Sekretbildung häufiger zu einer
Exazerbation und Verschlechterung der
Lungenfunktion. Eine Studie in Lancet untersuchte
die Wirkung von N-Acetylcystein (Fluimucil®), das
auch in Deutschland häufig zur Sekretlösung bei
Atemwegskrankheiten eingesetzt wird.
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523
COPD-Patienten wurden zusätzlich zu ihrer
Standard-COPD-Therapie entweder für NAC (600mg
täglich) oder für Placebo randomisiert. Nach
3-Jahren gab es zwischen den beiden Gruppen keine
signifikanten Unterschiede hinsichtlich der
Häufigkeit der Exazerbationen,
Lungenfunktionsparameter oder Nebenwirkungsrate.
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Fazit:
Die Autoren ziehen die Schlußfolgerung, dass
N-Acetylcystein (Fluimucil®) bei der Therapie der
COPD nicht wirksam ist.
Wackelt
eine weitere Legende? Es müssten vielleicht
weitere Studien zeigen, ob es auch hier mit der
Verwendung von N-Acetylcystein als Sekretlöser bei
Atemwegskrankheiten einen weiteren Fall einer auch
in Deutschland häufig praktizierten Therapieform
handelt, die der Überprüfung durch randomisert
kontrollierte Studien nicht standhält.
Ganz
anders sieht es hingegen beim Einsatz von Acetylcystein
zum Vermeiden von Nephrotoxizität der
Kontrastmittel bei Niereninsuffienz.
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