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Hydroxyharnstoff vs. Anagrelid bei essentieller Thrombozythämie mit hohem Risiko

Schlüsselwörter: Hydroxyurea, anagrelide, Thrombocythemia, Hydroxyharnstoff, Anagrelid, essenzielle Thrombozythämie, Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament.
Eine randomisierte Studie in NEJM verglich Hydroxyharnstoff mit Anagrelid bei der Therapie der essenziellen Thrombozythämie

809 Patienten mit essenzieller Thrombozythämie und hohem Risiko für vaskuläre Komplikationen erhielten niedrig dosierte ASS (75mg bis 100mg) plus Anagrelid (Initialdosis 0,5mg zweimaltäglich) oder Hydroxyharnstoff (Initialdosis 0,5 bis 1,0mg täglich). Die Dosen für Anagrelid und Hydroxyharnstoff wurden kontinuierlich angepasst, um eine Thrombozytenzahl unter 400.000 zu erreichen. Die Therapie wurde als unwirksam betrachtet, wenn die Thrombozytenzahl trotz 3-monatige Therapie nicht weniger als 600.000 betrug.

Die Patienten wurden im Mittel für 39 Monate beobachtet.

Fazit: Die Forscher schlussfolgerten, dass Hydroxyharnstoff plus niedrig dosierte ASS, der Therapie mit Anagrelid plus niedrig dosierte ASS überlegen ist. In der Hydroxyharnstoff-Gruppe kam es weniger zu arteriellen Thrombosen, schweren Blutungen und Transformationen in eine Myelofibrose. Die Therapie mit Anagrelid war lediglich mit weniger venösen Thromboembolien verbunden. Die Abbruchrate in der Anagrelid-Gruppe war höher. Die Thrombozytenzahl wurden in beiden Gruppen gleichwertig gesenkt.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013