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Risikoabschätzung
für rekurrente venöse Thrombosen: Klinische Faktoren wichtiger als
Thrombophilie (Thrombose-Neigung), 2005
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| Schlüsselwörter:
Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, Rekurrierende
Thrombose, Neigung, Thrombophilie, Diagnostik, APC-Resistenz,
Risikofaktoren, Phlebothrombose, Thromboembolie, Risiko,
Diagnosestellung, Thrombophiliediagnostik Faktor-V-Leiden-Mutation (APC-Resistenz),
einer Prothrombinmutation, der hereditären Formen des
Antithrombinmangels, Protein-C- und Protein-S-Mangel,
Thrombophiliescreening, Schwangerschaft, Aborte und
Laboruntersuchung sowie Embolie. |
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Die
5-Jahres-Inzidenz von rekurrierenden venösen
Thrombosen (VT) wird ca. um 25% geschätzt. Welche
Faktoren ein Wiederauftreten beeinflussen, sind
nicht ganz eindeutig beschrieben. Dabei wird
zwischen klinische Risikofaktoren und Risikofaktoren
durch thrombophile Störungen (wie
Faktor-V-Leiden-Mutation, APC-Resistenz,
Prothrombinmutation, Antithrombinmangel, Protein-C-
und Protein-S-Mangel) unterschieden. Um die
klinische Wahrscheinlichkeit und Risikofaktoren zu
evaluieren wird auch häufig das "Wells
clinical probability Tool" verwendet.
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Eine
holländische Studie untersuchte die Fragestellung
nach Spezifierung der Risikofaktoren für ein
Wiederauftreten einer venösen Thrombose (VT) bei
474 Patienten (Alter zwischen 18 und 70 Jahren,
mittleres Alter: 45), die ein erstmaliges VT
gelitten hatten.
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Fazit:
Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass thrombophile
Störungen sich als Prediktor für rekurrierende
thrombotische Ereignisse nicht eignen. Die
Diagnostik und extensive Tests zur Feststellung der
thrombophilen Störungen seien weniger Hilfreich als
die klinische Risikofaktoren, um über
prophylaktische Antikoagulation-Therapie zu
entscheiden. Extensive Tests zur Feststellung der
thrombophilen Störungen wird nicht empfohlen.
Entscheidend seien die klinischen Risikofaktoren.
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