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Urinstick-Schnelldiagnostik: UPC und Proteinurie-Analyse // Proteinurie-Rechner 

Schlüsselwörter: Urinstick-Schnelldiagnostik, Nephrotisches Syndrom, Proteinurie-Analyse, Screening, Proteinurie, Nephropathie, Diabetes, Nierenversagen, Frühstadium. 30–300 mg/dKrankheit, Therapie, Behandlung, Medikament.
Urinsticks werden häufig als Schnelldiagnose-Test eingesetzt. Um genauere Rückschlüsse aus den Ergebnissen der Urinsticks ziehen zu können, untersuchten Mediziner in einer Studie die Korrelation zwischen durch den Urinstick-Proteinurie-Werte und direkt gemessene Urin-Protein-Kreatinin-Ratio (UPC)

UPC: Es können sehr niedrige Proteinspiegel in Urinproben gemessen werden. Durch gleichzeitige Bestimmung von Kreatinin-Spegel und Berechnung des Verhältnisses von Urin-Protein zu Urin-Kreatinin als UPC (urinary protein-creatinine-Ratio) kann der Urin-Proteinverlust besser beurteilt und die Änderungen in Urinvolumen- sowie –Konzentration berichtigt werden.

Ein erhöhtes UPC-Ratio zeigt eine klinisch signifikante Proteinverlust im Urin. Vor einer weiteren Diagnostik müssen transiente Proteinurie (wie durch Fieber, körperliche Belastung) ausgeschlossen werden.

Forscher analysierten 2098 Urinproben, es wurden simultan Urinsticks und UPC-Ratio durchgeführt. Darüber hinaus wurden Spezifisches Gewicht im Urin (SG) bestimmt.

Anhand der SG-Werte (von 1.005 bis 1.040) und Urinstickwerte für Proteinurie (0, 10, 30, 100, und >300 mg/dL). wurden verschiedene Tabelle angefertigt.

Mit Hilfe der Tabellen wurde eine Proteinurie-Rechner ermittelt. Wenn man die Urinstick-Proteinurie-Werte und SG-Werte in den Rechner einträgt, wurden die Wahrscheinlichkeiten gezeigt, ob ein normales UPC-Ratio oder erhöhtes UPC-Ration vorliegt.

Z.B. Ein Patient mit 0 mg/dL Urinstick-Protein-Wert und 1.020 SG hat eine Wahrscheinlichkeit von 2% für eine klinisch signifikante Proteinurie und 0% für Nephrotisches Syndrom.

Im Gegensatz dazu hat ein Patient mit 300 mg/dL Urinstick-Protein-Wert und 1.020 SG eine Wahrscheinlichkeit von 98% für ein Nephrotisches Syndrom.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013