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USPSTF-Leitlinie – Brustkrebs-Vorsorge: keine Routine-BRCA-Screening, 2005

Schlüsselwörter:  Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, BRCA-Screening, Test, Familiärer, Brustkrebs, Prävention, Eierstockkrebs, Mutation, BRCA1, BRCA2, Ovarialkarzinom, Mammakarzinom und Vorsorge.

USPSTF (U.S. Preventive Services Task Force) rät von einem routinemässigen BRCA-Test zur Brustkrebs-Vorsorge ab.

Die Brustkrebserkrankung ist die häufigste Tumorerkrankung der Frau. Und wiederum ca. 5 Prozent der Brust- und Eierstockkrebserkrankungen sind erblich bedingt. Der erbliche Brust- und Eierstockkrebs kommt familiär gehäuft vor. Die vererbte Form der Brustkrebserkrankung tritt im Vergleich zu den sporadisch auftretenden Fällen in einem frühen Erkrankungsalter auf.  

Familienuntersuchungen haben gezeigt, dass das Erkrankungsrisiko von Frauen, die BRCA-1- und BRCA-2-Mutationsträgerinnen sind, an Brustkrebs zu erkranken, zwischen 55% und 85% und ihr Risiko für ein Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) zwischen 15% und 65% (bis zum Alter von 70 Jahren) liegt.

Es wird derzeit diskutiert, ob eine BRCA-Screening zur Brustkrebs-Vorsorge generell empfohlen werden sollte.

Auf diesem Hintergrund hat sich USPSTF zum ersten Mal die Daten- und Evidenzlage (1, 2) für genetische Untersuchung und DNA-basierten Gentest für BRCA-Gene untersucht.

Weil der Schaden den Nutzen solcher Tests bei Frauen ohne eine Familienanamnese für die BRCA-1- und BRCA-2-Mutationen überwiegt, spricht sich die USPSTF gegen einen routinemäßigen Test für BRCA-Gene aus.

Die Datenlage zeigte, dass das Erkrankungsrisiko von Frauen für einen BRCA-Gen-assozierten Brustkrebs oder Eierstockkrebs ohne eine entsprechende Familienanamnese gering ist. Darüber hinaus hat USPSTF festgestellt, die BRCA-Tests können zu einer Häufung der Schäden durch preventive Interventionen, wie prophylaktische Mastektomie, führen.

USPSTF kommt zu der Schlussfolgerung, dass der Nutzen von BRCA-Tests bei Frauen mit hohem familiärem Risiko für BRCA-Mutationen überwiegt. Bei  BRCA-Mutationsträgerinnen würden prophylaktische Interventionen (wie prophylaktische Mastektomie) die Wahrscheinlichkeit, dass sich in den folgenden drei Jahren ein Mammakarzinom entwickelt, reduzieren (3)

  1. U.S. Preventive Services Task Force. Genetic risk assessment and BRCA mutation testing for breast and ovarian cancer susceptibility: Recommendation statement. Ann Intern Med 2005 Sep 6; 143:355-61

  2. Nelson HD et al. Genetic risk assessment and BRCA mutation testing for breast and ovarian cancer susceptibility: Systematic evidence review for the U.S. Preventive Services Task Force. Ann Intern Med 2005 Sep 6; 143:362-79

  3. Vorsorge - Brustkrebs: Familiärer Brustkrebs und prophylaktische Mastektomie bei Frauen mit Mutationen von BRCA1 oder BRCA2

 

 

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Stand: 25. Mai 2013