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Metformin (Glucophage®) bei Herzinsuffienz kontraindiziert?

Schlüsselwörter:  Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, Metformin, Glucophage, CHF, Diabetes, Herzinsuffienz, Laktat-Azidose, Kontraindikation. 

Herzinsuffienz wird bisher in der Gebrauchsinformation vom Diabetes-Medikament Metformin (Glucophage®) als Kontraindikation angegeben. Eine mögliche Laktat-Azidose, die bei Herzinsuffienz-Patienten durch Metformin induziert werden kann, wird als Grund angesehen.

Eine Studie aus Kanada (1) überprüfte diese Annahme auf ihre Richtigkeit.

Insgesamt 1883 Diabetes-Patienten mit neu-aufgetretenem Herzinsuffienz (CHF), die während eines 6-jährigen Intervalles entweder nur Sulfonylharnstoffe alleine (42%) oder Metformin alleine (11%) oder beides zusammen einnahmen, wurden identifiziert.

Die Analysen ergaben, dass die Studien-Endpunkte Mortalität und Hospitalisation in der Metformin- und Kombinationstherapie-Gruppe niedriger lagen, als in der Sulfonylharnstoff-Gruppe. Die Diagnose Herzinsuffienz wurde in der Metformin-Gruppe (hazard ratio, 0.66) und der Kombinationstherapie-Gruppe HR, 0.54) seltener als in der Sulfonylharnstoff-Gruppe gestellt.

Fazit: Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass Metformin keineswegs bei Patienten mit Herzinsuffienz kontraindiziert ist. Somit wird die gängige Praxis durch die Studie in Frage gestellt.

  1. Eurich DT et al. Improved clinical outcomes associated with metformin in patients with diabetes and heart failure. Diabetes Care 2005 Oct; 28:2345-51.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013