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Colchicin
bei rezidivierender Perikarditis
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| Schlüsselwörter:
Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, Colchicin,
rezidivierende akute Perikarditis, ASS, Aspirin, Kortison,
Prednisolon und Colchicine. |
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Patienten
mit akuten Perikarditis (viral, autoimmun,
idiopathisch) erleiden nach der akuten Episode oft
rezidivierende Perikarditis-Schübe. Eine
randomisierte Studie aus Italien überprüfte die
Wirkung der Colchicin
bei Patienten mir rezidivierender Perikarditis
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Patienten mit der ersten Episode einer akuten
Perikarditis wurden entweder in eine konventionelle
Therapie mit Aspirin alleine oder für Aspirin plus
Colchicin (1.0-2.0 mg am ersten Tag und dann 0.5-1.0
mg/d für 6-Monate) randomisiert.
Ausschlusskriterien waren TBC, Tumor oder purulente
Perikarditis als Ursache sowie eine Niereninsuffienz
mit Kreatinin über 2.5 mg/dL.
Wenn
Aspirin kontraindiziert war, wurde Prednison
((1.0-1.5 mg/kg täglich für ein Monat,
anschliessend schrittweise ausgeschlichen) dafür
eingesetzt.
Alle
Patienten erhielten als Magenschutz Omeprazol.
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Nach
20-Monaten war die Rekurrenz-Rate für Perikarditis
in der Colchicin-Gruppe signifikant niedriger als in
der konventionellen Gruppe nur mit Aspirin (24% vs.
50,6%) oder nur mit Prednison.
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Fazit:
Die Mediziner ziehen die Schlussfolgerung, dass zusätzliche
Colchicin-Gabe zur Aspirin oder Prednison die
Rekurrenzrate bei Patienten mit einer ersten Episode
einer akuten Pankreatitis signifikant reduzieren
kann.
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