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Zervixkarzinom:
Kontroverse um Screeningmethode – Meta-Analyse sieht keine
Vorteile der Dünnschichtzytologie
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Schlüsselwörter:
Zervixkarzinom, Gebärmutterhalskrebs, Kontroverse um
Screeningmethode, Meta-Analyse, Dünnschichtzytologie, Pap-Abstrich,
Zervixkarzinom-Screening,
Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament. |
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"Die
Einführung der Dünnschichtzytologie hat zu einer
Kontroverse um Qualität und Kosten des
Zervixkarzinom-Screenings geführt. Eine
Meta-Analyse im Lancet (2006; 367: 122-32) stützt
jetzt die Position der Kritiker, welche die
Überlegenheit der neuen Methode in Zweifel ziehen
und eine unnötige Verteuerung des Screenings
befürchten.
Der Pap-Abstrich hat sich seit mehr als 30 Jahren in
der Früherkennung des Zervixkarzinoms bewährt. Die
Methode ist im Prinzip einfach, führt jedoch zu
einer gewissen Zahl von technisch nicht optimalen
Präparaten. In diesen Fällen muss der Test
wiederholt werden, was für die Patientin einen
erneuten Arzttermin bedeutet. Die
Dünnschichtzytologie verspricht hier eine
Verbesserung. Das Untersuchungsmaterial wird nicht
direkt auf einem Objektträger ausgestrichen,
sondern zunächst in einer Flüssigkeit suspendiert,
was den technischen Aufwand erhöht. Ziel ist eine
Vermeidung von Zellüberlagerungen bei der
mikroskopischen Untersuchung, was im Prinzip die
Rate der nicht beurteilbaren Präparate senken
sollte. Zudem könnte die für das weitere Vorgehen
entscheidende Unterscheidung zwischen den einzelnen
Dysplasie-Graden erleichtert werden...." Mehr
im DÄ...
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