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Herzinfarkt : Notfall-Angioplastie (PCI) nach Lyse-Versagen, 2006

Schlüsselwörter:  Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, Herzinfarkt, Notfall-Angioplastie, PTCA, Lyse-Versagen, Thrombolyse, Myokardinfarkt, PTCA, Angioplastie Stentimplantation, präklinische Lyse-Behandlung, Fibrionolyse, Abciximab, Angina Pectoris, Glykoproteinhemmer, Akutes Koronarsyndrom.

Wenn bei Patienten nach einer Lyse-Therapie bei akutem Herzinfarkt die Reperfusion (somit der Erfolg der Lyse) ausbleibt, ist weiterhin unklar, ob diese Patienten von einer Notfall-Koronarintervention PCI profitieren würden. Dieser Frage ging eine Studie aus Großbritannien in NEJM nach.

Insgesamt 427 Patienten mit Myokardinfarkt mit ST-Streckenhebung und ausbleibender Reperfusion (weniger als 50% Abnahme der ST-Streckenhebung) innerhalb von 90 Minuten nach Lyse-Therapie wurden entweder für wiederholte Thrombolyse, oder für konservative Behandlung, oder für Notfall-PCI  randomisiert. 

Ergebnisse: Die Rate für ereignisfreie Überleben in der Notfall-PCI-Gruppe war im Vergleich zur konservativen-Gruppe und wiederholte-Lyse-Gruppe höher (84,6%, 70,1%, 68,7%). Bei der Mortalität gab es keinen Unterschied zwischen den Gruppen.

Fazit: Das ereignisfreie Überleben nach Versagen einer Lyse-Therapie war unter Notfall-PCI signifikant länger als  unter wiederholter-Lyse oder konservativer Therapie. Die Mediziner empfehlen, eine Notfall-PCI bei Herzinfarkt in Betracht zu ziehen, wenn die Reperfusion nach einer Lyse-Therapie ausbleibt.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013