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Refraktäre
Schizophrenie: Leponex® vs. Leponex® plus Risperdal®, 2006
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Schwere Refraktäre Schizophrenie, Psychose, Halluziationen,
Clozapin, Leponex, Risperidon, Risperdal, Olanzepin, Zyprexa,
Diabetes, Risiko, atypische Neuroleptika, Antipsychotika,
Psychiatrie, NebenwirkungKrankheit, Therapie, Behandlung und
Medikament |
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Refraktäre Schizophrenie: therapieresistente
Schizophrenie
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Schizophrenie wird oft mit mehreren Medikamenten
behandelt. Jedoch der Nutzen und Risiken sind vor
allem bei therapieresistenter Schizophrenie nicht
bekannt.
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Eine randomisierte Studie in NEJM
ging dieser Frage bei Patienten nach, die
schlecht auf eine alleinige Therapie mit Clozapin (Leponex®)
ansprachen. Die Patienten erhielten in der
Studie entweder Clozapin (Leponex®) weiter oder
wurden für eine achtwöchige tägliche Zugabe von
Plazebo oder 3mg Risperidon (Risperdal®) randomisiert.
Nach dieser Therapie folgte optional eine 18-wöchige
Zugabe von Risperidon (Risperdal®).
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Als primärer Endpunkt waren die Reduktion der Schweregrad
der Symptome auf der „Positive and Negative
Syndrome“ Skala (PANSS-Scala) vorgesehen.
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In der Risperidon-Gruppe kam es etwas stärker
als in der Plazebo-Gruppe zu einem Anstieg des Nüchtern-Blutzuckerspiegels.
Bezüglich des Vorkommens anderer Nebenwirkungen gab
es zwischen den beiden Gruppen keine signifikanten
Unterschiede.
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Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass in dieser Kurzzeitstudie
die zusätzliche Gabe von Risperidon (Risperdal®) die Symptome bei Patienten mit schwerer Schizophrenie
nicht verbesserte.
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